Zu Weihnachten schenke ich meinem Opa 3 x Zeit

Spekulatius. Adventskränze. Christkindelmärkte. Die Weihnachtszeit ist nicht mehr zu leugnen. Mehr und mehr denke ich darüber nach: Was schenke ich meinen Liebsten. Am Ende komme ich für alle an einen Punkt an – Zeit. Das größte Geschenk ist die Zeit, die wir uns nehmen und miteinander verbringen. Wenn ich dabei an meine Opa denke, fallen mir gleich drei Dimensionen ein, in denen ich ihr diese Zeit schenken kann.

Erstens.

Ich komme Weihnachten nach Hause und verbringe die Feiertage mit ihm.

Zweitens.

Mein Geschenk ist dieses Jahr, dass wir in seinem Wohnzimmer überlegen, was die Helfer des Alltags sind, die ihm das Leben einfacher machen. So setze ich mich unterm Weihnachtsbaum mit ihm zusammen und wir diskutieren, was sind diese kleinen technischen Assistenten für ihn. Er weiß am besten, was schwieriger geworden ist. Ich kenne sicher einige Tipps, Tricks und Geräte, die ihm das Leben in den eigenen vier Wänden leichter machen:

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  • Etwa ein gedämpfter Bewegungsmelder für die Steckdose, der ihm auf dem Gang zur Toilette in der Nacht den Weg weist.
  • Oder zum Beispiel ein Senioren Handy mit Notruftaste, einer Hilfe zur leichten Einrichtung und großen Knöpfen.
  • Ist das Volks-Tablet etwas für ihn? Ich zeige ihm, wie wir darüber skypen.

Wir überlegen zusammen, was das Christkind am besten bringt und was er sich für später aufhebt.

Drittens.

Auch wenn ich nicht immer im Wohnzimmer vor Ort bin und ich ihn nicht physisch auf meine Reisen in die Schweiz oder nach Frankfurt mitnehmen kann, möchte ich ihm doch ein Gefühl von Nähe geben. Auch möchte ich ihm die Orte zeigen, an denen ich bin. Wir probieren also die Videotelefonie via Skype in 2016 aus. Mit drei einfachen Klicks auf dem berührempfindlichen Bildschirm seines Tablets sollte das im Handumdrehen Woche für Woche gehen.

Ich wünsche allen Familien ein schöne AdventsZEIT.

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