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    Fortsetzung der Kooperation: SBK Siemens-Betriebskrankenkasseund Lindera gehen zusammen digitale Wege

    30. September 2021 von Alissa Dovgucic

    Die SBK Siemens-Betriebskrankenkasse und Lindera setzen auch weiterhin auf eine gemeinsame Zusammenarbeit beim Thema Sturzprävention und Mobilitätserhalt – und treiben so die Digitalisierung der Pflege voran. Im Rahmen der im August 2019 gestarteten Partnerschaft wurden sechs mit der SBK kooperierende Pflegeeinrichtungen aus Bayern mit Linderas KI-basierter Mobilitätsanalyse ausgestattet. Das Ziel: die effektive Gestaltung und fortwährende Weiterentwicklung des Präventionsangebots sowie die Unterstützung der Pflegefachkräfte und Therapeut*innen – sei es bei der Planung oder der Koordination von Maßnahmen zur Erhaltung und Förderung der Mobilität. 

    Die Zusammenarbeit von Lindera mit der SBK und den kooperierenden Häusern der Malteser sowie der Korian-Gruppe war von Anfang an ein voller Erfolg. Doch mit dem Ausbruch der Corona-Pandemie wurden alle Beteiligten plötzlich vor neue Herausforderungen gestellt. Denn insbesondere Pflegeeinrichtungen und ihren Beschäftigten ebenso wie Gepflegten hat die Pandemie viel abverlangt. Die ohnehin knappen zeitlichen Ressourcen wurden weiter herausgefordert – sei es aufgrund der notwendigen Testpflicht für Mitarbeiter*innen und Bewohner*innen, sich teilweise wöchentlich ändernden Hygiene- und Quarantänevorschriften oder Impfungen in den Einrichtungen. Die Einführung von Angeboten wie der Lindera SturzApp und der dazugehörigen Schulung der Beschäftigten waren für die Einrichtungen und deren Pflegefachkräfte zeitweise nicht mehr stemmbar und mussten verschoben werden.

    Auf digitalen Wegen: Kooperation bis 2022

    Ursprünglich war die Zusammenarbeit der SBK und Lindera für zwei Jahre bis zum 31. Juli 2021 geplant. Die Unternehmen kooperieren auf Basis des Leitfadens Prävention in stationären Einrichtungen nach §5 SGB XI für den Raum Erlangen-Nürnberg. Doch da sich die teilnehmenden Häuser im vorgesehenen Zeitraum aufgrund der Pandemie nicht wie geplant mit dem Kooperations-Projekt und der Lindera SturzApp auseinandersetzen konnten, wurde die Zusammenarbeit nun um weitere 12 Monate bis zum 31. Juli 2022 verlängert. „Wir freuen uns auf die Fortsetzung der Kooperation mit Lindera und vorallem dass hiervon die Pflegekräfte wie auch die Pflegeheimbewohner profitieren und wir in der Sturzprävention einen sehr wichtigen Beitrag leisten“, sagt Jonas Nienaber, [Fachexperte für innovative Präventions- und Versorgungsangebote bei der SBK. „Innovationen in der Pflege und besonders auch Innovationen bei Präventionsangeboten für die Pflege sind wichtig und notwendig, wollen wir auch künftig in Zeiten knapper Personalressourcen die Gesundheitsförderung und Prävention voranbringen. 

    Validierung der Ergebnisse 

    Vor der Corona-Pandemie hatten die Häuser intensiv mit der Lindera SturzApp gearbeitet: Denn im Rahmen der Kooperation soll bei allen Bewohner*innen eine Mobilitätsanalyse gemäß Expertenstandard zur Analyse der individuellen Risikofaktoren durchgeführt werden. Nachdem viele der Corona-bedingten Einschränkungen weggefallen sind, kommt die Lindera SturzApp nun wieder vermehrt zum Einsatz. Das Ziel ist klar: Am Ende der Laufzeit soll die Wirksamkeit der digitalen Mobilitätsanalyse objektiv belegt werden können. Die Forschungsgruppe Geriatrie der Charité Berlin ist damit beauftragt, die Senkung des Sturzgrads über den Zeitverlauf signifikant aufzuzeigen. So trägt die Kooperation der Siemens BKK und Lindera nicht nur zur Verbesserung der Pflege in den eigenen Häusern bei, sondern sorgt für mehr Bewegungsfreiheit aller sturzgefährdeten Menschen.

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