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    Alloheim digitalisiert die Mobilitätsanalyse bundesweit in allen Einrichtungen mit Lindera

    02. Februar 2022 von Alissa Dovgucic

    • Künftig sollen rund 240 Alloheim Senioren-Residenzen bundesweit die Sturzprophylaxe-App von Lindera einsetzen 
    • Künstliche Intelligenz sorgt für Entlastung der Mitarbeiter:innen bei der Pflegedokumentation  
    • Gangbildanalyse fördert nachhaltige Betreuungsqualität der Bewohner:innen 

    Die Lebensqualität der Bewohner:innen von Senior:innen-Pflege Einrichtungen verbessern und das Fachpersonal entlasten – dafür kooperieren das Berliner Health-Tech-Unternehmen Lindera und die Alloheim Senioren-Residenzen. Bereits seit Frühjahr 2020 wird die digitale Mobilitätsanalyse, kurz SturzApp, in immer mehr Alloheim Einrichtungen eingesetzt, nun werden alle rund 240 Häuser damit ausgestattet. Damit zeigen die Partner, dass die Digitalisierung nicht länger Pilotprojekten vorbehalten, sondern vollständig im Pflegealltag angekommen ist.  

    Die eigene Mobilität ist ein hohes Gut. Doch mit steigendem Alter wächst das Risiko, sich bei Stürzen ernsthafte Verletzungen zuzuziehen. Die Sturzprophylaxe nimmt daher für Pflege- und Seniorenheimbetreiber einen immer höheren Stellenwert ein. Die Alloheim Senioren-Residenzen setzen schon seit rund zwei Jahren auf die SturzApp des Berliner Health-Tech-Unternehmens Lindera und leisten einen wichtigen Beitrag, um die Lebensqualität für die Bewohner:innen ihrer Einrichtungen nachhaltig zu verbessern. Die Lindera-Lösung ist ein weiterer innovativer Baustein im Rahmen der Digitalisierungsstrategie von Alloheim, die das Unternehmen mit Nachdruck in seinen Einrichtungen vorantreibt und dabei die Pflegekräfte in ihrer täglichen Arbeit entlastet. 

    Personalisierte Empfehlungen zur Sturzprävention 

    Mit der Lindera Mobilitätsanalyse per App lässt sich das individuelle Sturzrisiko von Personen einfach und präzise ermitteln – mithilfe Künstlicher Intelligenz (KI), als Medizinprodukt und nur einen Klick entfernt. Per Smartphone können Pflegekräfte eine 3D-Analyse der Gangbewegung erstellen. Über eine kurze Videoaufnahme und einen Fragebogen ermitteln die patentierten Algorithmen von Lindera das Sturzrisiko, geben personalisierte Empfehlungen zur Sturzprävention und den Erhalt der Mobilität im Alter. Die Analyse erfolgt nach den entsprechenden Anforderungen vom Medizinischen Dienst des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen e.V. (MDS), des Expertenstandards sowie des Indikatorenmodells.  

    In 74 Einrichtungen von Alloheim kommt die Lindera-Anwendung bereits zum Einsatz – aktuell einer der umfassendsten Anwendungen von KI in der stationären Pflege. Der Rollout für die über 166 weiteren Einrichtungen soll nun weiter vorangetrieben werden. Mit der direkten Übertragung der Bewohner:innen-Daten über die App in das bestehende Dokumentationssystem werden die Mitarbeiter:innen der Alloheim Pflegeeinrichtungen entlastet und haben so mehr Zeit für die Pflege und Betreuung der  Bewohner:innen. Zudem macht die App eine qualitativ besonders hochwertige Datenerfassung möglich.  

    Digitalisierung für mehr Menschlichkeit in der Pflege 

    „Wir sind von den Vorteilen überzeugt, die die Digitalisierung sowohl den Bewohner:innen in unseren Einrichtungen wie auch unseren Mitarbeiter:innenn bietet. Mit dem Einsatz innovativer Technologien können unsere Mitarbeiter:innen sich vorrangig den Menschen widmen – und nicht den Papieren. Unsere Senior:innen erhalten dadurch eine intensivere, persönlichere Betreuung und mehr Lebensqualität“, sagt Tobias Dämlow, Chief Digital Officer von Alloheim und verweist dabei auch auf die personellen Herausforderungen der Branche.  

    Allein bis 2030 braucht es nach Zahlen des wissenschaftlichen Instituts der AOK mindestens 130.000 zusätzliche Pflegekräfte in Deutschland. Umfassende Dokumentationspflichten belasten die Beschäftigten vieler Einrichtungen und verschärfen damit die Situation in Pflege und Betreuung zusätzlich. Durch die konsequente Digitalisierung und mit Lösungen wie der von Lindera sorgt Alloheim hier in seinen den eigenen Einrichtungen für Entlastung. Ein regelmäßiger Austausch über das Lindera-Projekt mit dem Zentralen Qualitätsmanagement sowie den regionalen Qualitätsmanager:innen ermöglicht einen engen Schulterschluss aller beteiligten Akteure und wechselseitigen Lernzyklus: „Für die digitale Zukunft in der Pflege ist es unerlässlich, dass IT, das Qualitätsmanagement sowie Dienstleister noch enger zusammenarbeiten. Nur so lassen sich innovative Prozesse entwickeln, um zu einer echten Entlastung der Beschäftigten und damit zur Qualität der Pflege beizutragen“, sagt Diana Heinrichs, Geschäftsführerin und Gründerin von Lindera.  

    Was Kunden sagen

    Gerade wenn Menschen älter werden, erhöht sich das Risiko für Stürze. Wir kooperieren in acht Bundesländern, um mit der Lindera SturzApp die komplexen Gangbewegungen zu analysieren und mit Hilfe Künstlicher Intelligenz das individuelle Sturzrisiko der Senior*innen zu ermitteln.

    Andrea Schneider, Leiterin der Pflegekasse bei der KKH

    Mit der Integration der Lindera Mobilitätsanalyse in unsere myneva.heimbas Pflegesoftware ermöglichen wir Pflegekräften, die Analyse einfach und schnell zu dokumentieren und damit ihren Arbeitsalltag zu optimieren.

    Dr. Hartmut Clausen, Geschäftsführer der myneva

    Künstliche Intelligenz im Pflegealltag: Indem wir die Lindera Mobilitätsanalyse in unser System integrieren, öffnen wir unsere Plattform für Innovationen und verankern gleichzeitig eine konkrete Prozessverbesserung in den Einrichtungen.

    Iris Christiansen, Geschäftsführerin DAN Produkte

    Digitalisierung in der Pflege bedeutet die dadurch veränderten analogen Strukturen zwingend mitzudenken, gerade in organisierter stationärer Pflege. Bei der Evaluation des Lindera-Mobilitätsmanagements in stationären Pflegeeinrichtungen gilt es daher den „dyadischen“ Nutzen für Pflegende und Gepflegte in den Blick zu nehmen. Unsere Erwartung ist hier, pflegerischen Nutzen nachhaltig nachweisen zu können.

    Prof. Dr. habil. Jürgen Zerth, Institutsleitung Forschungsinstitut IDC

    Die Partnerschaft mit Lindera ist für uns ein Meilenstein auf dem Weg, den Pflegebedürftigen eine moderne, digitale Versorgung zu bieten. Mit Lindera gewinnen wir einen echten Vorsprung durch Technik für die mit uns kooperierenden Einrichtungen, Pflegekräfte und natürlich die Senior*innen.

    Dirk Lauenstein, Vorstand der Audi BKK

    Die KNAPPSCHAFT und Lindera bieten mit der SturzApp eine Möglichkeit, Sturzprävention auf der Basis neuer Technologien und Erkenntnisse zu ermöglichen. Damit leisten wir einen wesentlichen Beitrag, um Mobilität und Lebensqualität unserer Versicherten zu erhalten oder zu verbessern.

    Bettina am Orde, Geschäftsführerin der KNAPPSCHAFT

    Wir sehen in Lindera einen innovativen Projektpartner mit dem wir einen gemeinsam Weg zur weiteren Digitalisierung für unsere Kunden gehen wollen.

    Dana Kadach, AOK Nordost – Die Gesundheitskasse, Pflege-Vertragsmanagement stationär

    Selbstbestimmung ist ein hohes Gut. Niemand ist gern abhängig. Und niemand möchte im Alter den eigenen Kindern zur Last fallen. Die Digitalisierung bietet uns die Chance, mit neuen Technologien und hoher Flexibilität unsere Selbstbestimmung länger zu erhalten. Die Perspektive muss sein, länger zu Hause leben zu können und sich dennoch sicher zu fühlen.

    Staatsministerin für Digitales, Dorothee Bär, MdB

    Mit Lindera haben wir einen starken Partner an unserer Seite auf dem Weg in die digitale Pflege. Die Einführung der Lindera Mobilitätsanalyse erhöht die Service-Qualität für unsere Bewohnerinnen und Bewohner und erleichtert den Alltag unseres Pflegepersonals.

    Sascha Saßen, Leiter für Qualität und Ethik bei KORIAN Deutschland

    Die Maßnahmenplanung muss von der Bedarfsanalyse des Bewohners abgeleitet sein – das kann mit digitaler Unterstützung geschehen. Sie muss vor allem individuell, qualitätsgesichert und gemäß Expertenstandard aktuell sein.

    Kerstin Steinke, Leiterin Geschäftsbereich Pflege MDK Sachsen-Anhalt e.V.

    Wir erhoffen uns von Lindera ein validiertes und technisch unterstütztes Assessmentverfahren, welches in der Praxis von Senioren, Angehörigen und Pflegekräften einfach angewendet werden kann. Durch eine wissenschaftliche Begleitung der App soll dies gelingen

    Dr. Anika Heimann-Steinert, Charité Universitätsmedizin Berlin

    In der stärkeren Kooperation mit Social Entrepreneurs sehen wir als Caritas ein großes Potenzial, um gemeinsam die Herausforderungen im Sozial- und Gesundheitsbereich zu schultern und soziale Innovationen zu verbreiten. Unsere Zusammenarbeit mit der Lindera GmbH mit ihrer innovativen Mobilitätsanalyse ist hierfür ein sehr gutes Beispiel.

    Sebastian Koppers, Geschäftsführer Caritas Münster