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Therapiezentrum Eggensberger

Innovativer Mix aus Klassik und Moderne in der Prävention

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Bei Fragen zum Projekt oder wenn Sie selbst unsere Mobilitätsanalyse für Ihre Einrichtungen testen möchten, wenden Sie sich an:

Alissa Dovgucic

alissa.dovgucic@lindera.de

030-12085471

Der Luft- und Kneippkurort Hopfen am See ist mit seinen Kurhotels, Sanatorien und Fachkliniken deutschlandweit bekannt als Zentrum für Erholung und Gesundheit. Direkt am glasklaren Hopfensee in Bayern gelegen, bietet das Therapiezentrum Eggensberger hier medizinische Angebote für Körper und Geist. Neben klassischen Behandlungsmethoden setzt die Einrichtung dabei auf einen digitalen Ansatz in der Ganganalyse – mit der Lindera SturzApp.

Im Jahr 1999 übernahm Andreas Eggensberger den elterlichen Betrieb, die Kurklinik Eggensberger. In seinen 22 Jahren Berufserfahrung setzte der Geschäftsführer und Therapieleiter bereits vor Lindera auf die videobasierte Ganganalyse, jedoch ohne auf eine objektivierbare Methode zurückgreifen zu können. Seit der Einführung der Lindera Mobilitätsanalyse im Sommer 2020 steht Andreas Eggensberger und seinem Team heute ein präzises und objektives Instrument zur Verfügung. Mit der Lindera SturzApp nehmen die Fachkräfte über die Smartphone- oder Tabletkamera ein 20- bis 30-sekündiges Video vom Gang der Klient*innen auf. In Kombination mit einem kurzen Fragebogen erstellt die App auf Basis von künstlicher Intelligenz eine detaillierte Analyse sowie individuelle Handlungsempfehlungen zur Sturzprophylaxe, die in die Therapie einfließen.

„Wir führen bereits seit 30 Jahren Ganganalysen bei unseren Patient*innen durch“, sagt Andreas Eggensberger. „Als wir die Lindera SturzApp entdeckten, waren wir begeistert. Denn die digitale App kann einiges besser als wir. Und wenn jemand etwas besser macht als man selbst, dann sollte man die Kooperation suchen – das haben wir gemacht.“ Ausschlaggebend für die Nutzung der Lindera App war für den Therapieleiter die Objektivierung der Schritthöhe sowie der Vorwärts- und Seitwärtsneigung einer Person, die durch die digitale Mobilitätsanalyse präzise erfasst werden. Zudem überzeugte ihn die Zusammenfassung aus Gangbildanalyse und Anamnese, die die Feststellung eines möglichen Sturzrisikos in Prozent ermöglicht.

„Bereits auf den Standbildern unserer Videoaufzeichnungen konnten wir eine seitliche oder frontale Neigung einer Person feststellen“, sagt Andreas Eggensberger. „Die anschließende Berechnung erfolgte jedoch manuell mit dem Winkelmesser. Auch die Bearbeitung und der Druck der Bilder haben uns viel Zeit gekostet. Und am Ende blieb natürlich die Frage: Können wir unseren Klient*innen das Ergebnis anhand eines Bildes verständlich machen?“

Internes Team sucht nach digitalen Lösungen

Bevor die Lindera SturzApp zum Einsatz kommen konnte, musste das Team des Therapiezentrums Eggensberger die Frage klären, ob die eigenen Therapieansätze mit denen des Berliner Unternehmens Lindera übereinstimmen: Während Lindera mit seiner Mobilitätsanalyse einen geriatrischen Ansatz verfolgt und insbesondere in der Pflege Anwendung findet, setzt das Therapiezentrum auf die orthopädische Reha. Beide Bereiche drehen sich um die Sturz- und Sportsturzprophylaxe, doch im Vergleich zu Pflegeeinrichtungen sind die Patient*innen in Hopfen am See deutlich jünger. An das Therapiezentrum wenden sich hauptsächlich Menschen, die noch zu Hause wohnen, eine Reha im Vorfeld der Pflege benötigen oder nach einer Rehamaßnahme konkrete Beratung wünschen, beispielsweise auch für einen Ausflug in die Berge.

Nach verschiedenen Tests stand für Andreas Eggensberger fest, dass dem Einsatz der Lindera SturzApp nichts mehr im Weg steht. So konnte die Mobilitätsanalyse im sogenannten Timed „Up and Go“-Test überzeugen. Um die Sturzgefährdung zu ermitteln, wird die Zeit gemessen, die eine Person dafür braucht, um von einem Stuhl aufzustehen, vier Meter zu gehen und sich wieder hinzusetzen. Je länger die Zeitspanne andauert, desto höher wird hierbei das persönliche Sturzrisiko eingeschätzt. „Die Sache hat nur einen Haken“, erklärt Eggensberger. „Wenn die Person bei uns in Therapie war, hat sie gelernt, ganz bewusst langsam aufstehen und sich langsam hinsetzen, um nicht zu stürzen.“ Die Lindera SturzApp berechnet in ihrer Sturzanalyse die Geschwindigkeit jedoch nur als einen Aspekt und beurteilt beispielsweise auch das Gangbild.

So liefert sie seit Herbst 2020 auch im Therapiezentrum Eggensberger präzise Ergebnisse. Innerhalb der vergangenen neun Monate hat das Team aus acht Therapeut*innen inzwischen schon über 20 Analysen erstellt.

Photo Credits: Therapiezentrum Eggensberger

Wichtiger Austausch auf Augenhöhe

Die Patient*innen des Therapiezentrums stehen dem Einsatz der Lindera SturzApp positiv gegenüber, Videoaufnahmen sind für sie kein Neuland. Neu ist hingegen, dass das Risiko zu stürzen sich nun in Zahlen und Prozentangaben ausweisen lässt – das macht es auch für die Therapeut*innen einfacher, ihren Klient*innen konkrete Handlungsempfehlungen mitzugeben.

Um den Einsatz der Lindera App in der orthopädischen Reha weiterzuentwickeln, stehen Lindera und Andreas Eggensberger weiterhin im Austausch. Da der Ergebnisbogen der Lindera Mobilitätsanalyse bisher auf Senior*innen ausgerichtet ist, entsprechen diese aktuell nicht der Zielgruppe des Therapiezentrums. „Wir arbeiten gemeinsam mit Lindera daran, wie wir die Ergebnisse unseren Klient*innen besser erläutern können“, sagt Eggensberger.

In der Kombination von klassischen und digitalen Methoden sieht Andreas Eggensberger eine große Chance. „Wir als Therapeut*innen fassen die Menschen gerne an und den Menschen tut es gut. Gleichzeitig ist die Digitalisierung enorm wichtig – es ist das Gesamtpaket.“

Andreas Eggensberger ist Geschäftsführer des Therapie- und Kurhotels Eggensberger. Der ausgebildete Kneippbademeister, Masseur, medizinische Bademeister und Physiotherapeut arbeitet seit 22 Jahren im Unternehmen. Neben seinen fachlichen Ausbildungen hat er Sozialwirtschaft studiert und im Jahr 2020 seinen Master in Physiotherapie gemacht. Neben seiner Arbeit als Geschäftsführer übernimmt Eggensberger die Therapieleitung.

— Kurzvita Andreas Eggensberger

Über die Einrichtung

Das Therapie- und Kurhotel Eggensberger liegt ruhig und naturnah am Südhang über dem Hopfensee in Bayern gelegen und bietet neben der orthopädischen Reha die Therapie von Schlafstörungen an. Von den insgesamt 68 Beschäftigten kümmern sich Therapieleiter und Geschäftsführer Andreas Eggensberger sowie ein Team von 25 Therapeut*innen um die Klient*innen. Die Einrichtung verfügt über 60 Betten im Reha-Bereich, 25 Betten im ambulanten Reha-Bereich sowie 25 Betten in der ambulanten Physiotherapiepraxis. Der Schwerpunkt des Therapiezentrums Eggensberger liegt auf der Prophylaxe. Ziel ist es, dass die Klient*innen möglichst lange in den eigenen vier Wänden wohnen können. Das Medical Wellness-Angebot erreicht nach den Qualitätskriterien der Medical Wellness Stars die höchste Auszeichnung mit fünf Sternen.

Therapiezentrum Eggensberger in Zahlen

  • Beschäftigte: 68
  • Anzahl der Therapeut*innen: 25, 8 Therapeut*innen führen die Ganganalyse durch
  • Anzahl der Patient*innen: 110 bei Vollauslastung
  • Branche: Therapie- und Kurhotel
  • Lindera im Einsatz seit: Juni 2020
  • Anzahl der Analysen: 20+

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