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    Starke Leistung eines starken Teams

    31. Januar 2022 von Lisa Piorko

    Im vergangenen Jahr konnte Lindera mit großen Schritten vorangehen. 2022 wird es für uns gemeinsam darum gehen, diese Erfolgsgeschichte fortzuschreiben. 

    Manches fällt uns schwer zu glauben. Die Geschwindigkeit des vergangenen Jahres gehört dazu. Mehr als einen großartigen Meilenstein haben wir als Team bei Lindera dabei passiert, viele Erlebnisse geteilt, die in Erinnerung bleiben werden. Einmal mehr hat sich gezeigt, dass wir einzeln fähig sind, aber gemeinsam Großes schaffen können. Jede:r Einzelne hat mit Expertise, Leidenschaft und Engagement & Willen zu unserem Erfolg beigetragen, auf den wir sehr stolz sein können. Erfolgreich haben wir als interdisziplinäres Team 2021 die Grenzen der menschlichen Bewegung erweitert und die Demokratisierung der Präzisionsmedizin vorangetrieben. Zeit für uns, dem gesamten Team DANKE zu sagen und auf das Erreichte zu blicken. 

    Wir haben neue Partnerschaften und Kooperationen schließen können – unter anderem mit der Knappschaft, mit der Kaufmännischen Krankenkasse Hannover, Saljol Software, der Audi BKK, mit Myneva und Home Instead. Gemeinsam mit der bpa Servicegesellschaft haben wir eine Finanzierungslösung für den Einsatz der Lindera SturzApp in der stationären Pflege entwickelt. Insgesamt ist unser Flagship, die SturzApp heute bereits in mehr als 350 Pflegeeinrichtungen bundesweit im Einsatz, entlastet die dortigen Fach- und Betreuungskräfte, verbessert die Betreuungsqualität und sorgt für mehr Lebensqualität im Alter. Zudem gelang es uns im vergangenen Jahr unser Software Development Kit LTech bereitzustellen, mit dem wir Entwickler:innen die Möglichkeit bieten, unsere KI-Technologie für ihre eigenen Lösungen im Fitness- und Gesundheitssektor zu nutzen. Ein erfolgreiches Beispiel für die Anwendung des SDK und dem damit verbundenen, erstmals personalisiertem Training gibt es mit Skill Yoga sogar bereits.  

    Freuen durften wir uns im vergangenen Jahr auch über die Ergebnisse einer Evaluation unserer SturzApp. Mehr als 20 Monate testeten wir in Kooperation mit der AOK Baden-Württemberg, der AOK Nord-Ost und der Charité-Universitätsmedizin in Berlin die App in 31 Pflegeeinrichtungen. Die Ergebnisse beweisen, dass der Einsatz der App das Sturzrisiko signifikant gesenkt hat, die Ganggeschwindigkeit verbessert wurde und die Angst der Senior:innen vor Stürzen enorm abgenommen hat. Dazu ist unsere Bewegungsanalyse effizienter, umfangreicher und schneller als sämtliche analoge Verfahren. In international anerkannten Fachmagazinen wie beispielsweise Scientific Reports hatten wir die Gelegenheit, auf die Entwicklung unserer KI und die herausragende Leistungsfähigkeit unserer Bewegungsanalyse einzugehen. Schließlich gelang es uns, in einer Series A Finanzierungsrunde ein weiteres Investment in Höhe von sechs Millionen Euro für Lindera zu sichern und neue Gesellschafter mit an Bord zu holen, die für unsere Mission genauso brennen, wie wir. Ohne Frage: Das war ein weiterer Meilenstein.  

    Was wir uns 2022 vorgenommen haben

    2022 wird es für uns darum gehen, diese Erfolgsgeschichte fortzuschreiben – das frisch eingesammelte Kapital wird uns dabei helfen. Wir wollen neue Anwendungsfelder entlang der gesamten Versorgungskette erschließen, die Zusammenarbeit mit den verschiedensten Akteuren in der Pflege, in Kliniken und in der Physiotherapie weiter ausbauen. Unter anderem wollen wir unsere 3D-Bewegungsanalysen dadurch auch in Kliniken etablieren, um das Aufnahme- und Entlassmanagement bedarfsgerechter zu gestalten.  

    Mit Spannung warten wir außerdem auf die Ergebnisse von Studien, die wir in der ambulanten Pflege bereits im vergangenen Jahr auf den Weg gebracht haben und von denen wir uns versprechen, die positiven Ergebnisse, die aus der stationären Pflege bereits kennen, nun nochmals bestätigen zu können. Zudem arbeiten wir darauf hin, dass unsere Lösung für die ambulante Pflege / das klinische Setting 2022 endlich als Digitale Pflegeanwendung (DiPA) zugelassen wird – und somit als erste offizielle DiPA überhaupt.  

    Wir beschreiten bereits zielsicher den Weg dorthin. Wichtig ist es für Lindera, dass wir gemeinsam mit der ambulanten Pflege bereits jetzt daran arbeiten, die erforderlichen Prozesse aufzusetzen. Wer glaubt, dass die Einführung der DiPA ein Selbstläufer werde, der irrt. Vielmehr muss es darum gehen, die hochkomplexen Prozesse einer neuen zunehmenden digitalisierten Arbeitswelt gemeinsam zu gestalten – und zwar jetzt und heute.  

    Internationales Wachstum und Mitarbeiterzuwachs 

    Im stationären Bereich wiederum, für den die DiPA-Zulassung nicht gilt, werden wir auch weiterhin gemeinsam mit der Pflege an Finanzierungslösungen arbeiten, um Einrichtungen die Entscheidung über die Aufnahme unserer digitalen Lösung im stationären Bereich zu erleichtern und einen dauerhaften Einsatz zu ermöglichen. 

    Was im neuen Jahr ebenso auf dem Zettel steht, ist unser internationales Wachstum. Besonders im Blick haben wir dabei jene Länder, die auf ein systematisches Qualitätsmanagement setzen und deren Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen dadurch im hohen Maße vom Einsatz unserer Technologien profitieren könnten.

    Es gibt also viel zu tun. Um all das zu erreichen, suchen wir nach weiteren ambitionierten Persönlichkeiten, die unsere Mission mitgestalten wollen. Für alle, die bislang noch nicht Teil unserer Gemeinschaft auf dieser unvergleichlichen Reise sind: Join The Team! Werde ein Teil von Lindera – und schreibe deinen eigenen Part in unserer einzigartigen Geschichte!   

    Mehr über die Entwicklungsmöglichkeiten bei Lindera, wie wir arbeiten und was uns wichtig ist, sowie Infos, an welchen Positionen wir aktuell Verstärkung suchen, findest du hier.

    Was Kunden sagen

    Gerade wenn Menschen älter werden, erhöht sich das Risiko für Stürze. Wir kooperieren in acht Bundesländern, um mit der Lindera SturzApp die komplexen Gangbewegungen zu analysieren und mit Hilfe Künstlicher Intelligenz das individuelle Sturzrisiko der Senior*innen zu ermitteln.

    Andrea Schneider, Leiterin der Pflegekasse bei der KKH

    Mit der Integration der Lindera Mobilitätsanalyse in unsere myneva.heimbas Pflegesoftware ermöglichen wir Pflegekräften, die Analyse einfach und schnell zu dokumentieren und damit ihren Arbeitsalltag zu optimieren.

    Dr. Hartmut Clausen, Geschäftsführer der myneva

    Künstliche Intelligenz im Pflegealltag: Indem wir die Lindera Mobilitätsanalyse in unser System integrieren, öffnen wir unsere Plattform für Innovationen und verankern gleichzeitig eine konkrete Prozessverbesserung in den Einrichtungen.

    Iris Christiansen, Geschäftsführerin DAN Produkte

    Digitalisierung in der Pflege bedeutet die dadurch veränderten analogen Strukturen zwingend mitzudenken, gerade in organisierter stationärer Pflege. Bei der Evaluation des Lindera-Mobilitätsmanagements in stationären Pflegeeinrichtungen gilt es daher den „dyadischen“ Nutzen für Pflegende und Gepflegte in den Blick zu nehmen. Unsere Erwartung ist hier, pflegerischen Nutzen nachhaltig nachweisen zu können.

    Prof. Dr. habil. Jürgen Zerth, Institutsleitung Forschungsinstitut IDC

    Die Partnerschaft mit Lindera ist für uns ein Meilenstein auf dem Weg, den Pflegebedürftigen eine moderne, digitale Versorgung zu bieten. Mit Lindera gewinnen wir einen echten Vorsprung durch Technik für die mit uns kooperierenden Einrichtungen, Pflegekräfte und natürlich die Senior*innen.

    Dirk Lauenstein, Vorstand der Audi BKK

    Die KNAPPSCHAFT und Lindera bieten mit der SturzApp eine Möglichkeit, Sturzprävention auf der Basis neuer Technologien und Erkenntnisse zu ermöglichen. Damit leisten wir einen wesentlichen Beitrag, um Mobilität und Lebensqualität unserer Versicherten zu erhalten oder zu verbessern.

    Bettina am Orde, Geschäftsführerin der KNAPPSCHAFT

    Wir sehen in Lindera einen innovativen Projektpartner mit dem wir einen gemeinsam Weg zur weiteren Digitalisierung für unsere Kunden gehen wollen.

    Dana Kadach, AOK Nordost – Die Gesundheitskasse, Pflege-Vertragsmanagement stationär

    Selbstbestimmung ist ein hohes Gut. Niemand ist gern abhängig. Und niemand möchte im Alter den eigenen Kindern zur Last fallen. Die Digitalisierung bietet uns die Chance, mit neuen Technologien und hoher Flexibilität unsere Selbstbestimmung länger zu erhalten. Die Perspektive muss sein, länger zu Hause leben zu können und sich dennoch sicher zu fühlen.

    Staatsministerin für Digitales, Dorothee Bär, MdB

    Mit Lindera haben wir einen starken Partner an unserer Seite auf dem Weg in die digitale Pflege. Die Einführung der Lindera Mobilitätsanalyse erhöht die Service-Qualität für unsere Bewohnerinnen und Bewohner und erleichtert den Alltag unseres Pflegepersonals.

    Sascha Saßen, Leiter für Qualität und Ethik bei KORIAN Deutschland

    Die Maßnahmenplanung muss von der Bedarfsanalyse des Bewohners abgeleitet sein – das kann mit digitaler Unterstützung geschehen. Sie muss vor allem individuell, qualitätsgesichert und gemäß Expertenstandard aktuell sein.

    Kerstin Steinke, Leiterin Geschäftsbereich Pflege MDK Sachsen-Anhalt e.V.

    Wir erhoffen uns von Lindera ein validiertes und technisch unterstütztes Assessmentverfahren, welches in der Praxis von Senioren, Angehörigen und Pflegekräften einfach angewendet werden kann. Durch eine wissenschaftliche Begleitung der App soll dies gelingen

    Dr. Anika Heimann-Steinert, Charité Universitätsmedizin Berlin

    In der stärkeren Kooperation mit Social Entrepreneurs sehen wir als Caritas ein großes Potenzial, um gemeinsam die Herausforderungen im Sozial- und Gesundheitsbereich zu schultern und soziale Innovationen zu verbreiten. Unsere Zusammenarbeit mit der Lindera GmbH mit ihrer innovativen Mobilitätsanalyse ist hierfür ein sehr gutes Beispiel.

    Sebastian Koppers, Geschäftsführer Caritas Münster