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    Wenn KI auf Empathie trifft: Eine tiefgreifende Diskussion mit Richard David Precht

    30. November 2020 von Diana Heinrichs

    Wenn Justin Bieber einen Titel produziert, dann weiß er, dass die ersten fünf Sekunden zentral sind. Sie entscheiden, ob der Track bei Spotify, YouTube & Co. funktioniert. So lange geben ihm Millionen von Hörer*innen, um über Hören oder Wechseln zu entscheiden. Sieg oder Niederlage.

    Wenn wir in den ersten fünf Sekunden auf YouTube hören „Herzlich Willkommen zurück zu unserer Jahrespartnertagung“, dann muten diese Worte noch nicht nach einem Hit, einem Aufbruch, einer neuen Ära, nach Zuhören und Dranbleiben an. Doch genau das ist Home Instead, einem häuslichen Pflege- und Betreuungsdienst gelungen. Jetzt will ich nicht behaupten, dass Home Instead Justin Bieber in den reinen Aufrufzahlen überflügelt hat. Immerhin erfährt das Video mehr als 30.000 Views in den ersten Tagen.

    Vielmehr ist es dem Team um Jörg Veil, Geschäftsführer Home Instead Deutschland, gelungen, die Themen Künstliche Intelligenz (KI) und Empathie auf eine große Bühne zu bringen. Für mich wurde ein neues Kapitel aufgeschlagen, wie sich die Pflege selbst ihre Partner sucht und ihre Zukunft gestaltet:

    • Diese Bühne ist digital
    • Diese Bühne ist ein offener Dialog, der zum Nachdenken und Diskutieren einlädt
    • Diese Bühne ist transparent, von der internen Tagung in die Welt
    • Diese Bühne wird von der Pflege selbst geschaffen

    Die anschließenden 58 Minuten mit Philosoph und Wissenschaftler Richard David Precht drehen sich um Fragen zur Zukunft unserer Gesellschaft. Es geht um die Interaktion zwischen Mensch und Maschine – und ihre Grenzen.

    Pflege ist einer der wesentlichen Bereiche, mit denen wir jetzt die Weichen für unser zukünftiges Zusammenleben stellen. Finden wir für die auseinanderdriftenden Kurven von alternder Gesellschaft und steigendem Fachkräftemangel neue Lösungen? Was sind die Gestaltungsspielräume, auf die wir uns verständigen?

    Geben wir uns mehr als fünf Sekunden, um über unser Zusammenleben im Alter nachzudenken. Unser Highlight findet sich ab Minute 15. Auch ein Blick auf die Kommentare zeigt, wie sehr die Diskussion die Empathie bewegt. #acceptnolimits

    Hören Sie selbst: Richard David Precht Diskussion: künstliche Intelligenz & Robotik in der Pflege | 20.11.2020

    Was Kunden sagen

    Gerade wenn Menschen älter werden, erhöht sich das Risiko für Stürze. Wir kooperieren in acht Bundesländern, um mit der Lindera SturzApp die komplexen Gangbewegungen zu analysieren und mit Hilfe Künstlicher Intelligenz das individuelle Sturzrisiko der Senior*innen zu ermitteln.

    Andrea Schneider, Leiterin der Pflegekasse bei der KKH

    Mit der Integration der Lindera Mobilitätsanalyse in unsere myneva.heimbas Pflegesoftware ermöglichen wir Pflegekräften, die Analyse einfach und schnell zu dokumentieren und damit ihren Arbeitsalltag zu optimieren.

    Dr. Hartmut Clausen, Geschäftsführer der myneva

    Künstliche Intelligenz im Pflegealltag: Indem wir die Lindera Mobilitätsanalyse in unser System integrieren, öffnen wir unsere Plattform für Innovationen und verankern gleichzeitig eine konkrete Prozessverbesserung in den Einrichtungen.

    Iris Christiansen, Geschäftsführerin DAN Produkte

    Digitalisierung in der Pflege bedeutet die dadurch veränderten analogen Strukturen zwingend mitzudenken, gerade in organisierter stationärer Pflege. Bei der Evaluation des Lindera-Mobilitätsmanagements in stationären Pflegeeinrichtungen gilt es daher den „dyadischen“ Nutzen für Pflegende und Gepflegte in den Blick zu nehmen. Unsere Erwartung ist hier, pflegerischen Nutzen nachhaltig nachweisen zu können.

    Prof. Dr. habil. Jürgen Zerth, Institutsleitung Forschungsinstitut IDC

    Die Partnerschaft mit Lindera ist für uns ein Meilenstein auf dem Weg, den Pflegebedürftigen eine moderne, digitale Versorgung zu bieten. Mit Lindera gewinnen wir einen echten Vorsprung durch Technik für die mit uns kooperierenden Einrichtungen, Pflegekräfte und natürlich die Senior*innen.

    Dirk Lauenstein, Vorstand der Audi BKK

    Die KNAPPSCHAFT und Lindera bieten mit der SturzApp eine Möglichkeit, Sturzprävention auf der Basis neuer Technologien und Erkenntnisse zu ermöglichen. Damit leisten wir einen wesentlichen Beitrag, um Mobilität und Lebensqualität unserer Versicherten zu erhalten oder zu verbessern.

    Bettina am Orde, Geschäftsführerin der KNAPPSCHAFT

    Wir sehen in Lindera einen innovativen Projektpartner mit dem wir einen gemeinsam Weg zur weiteren Digitalisierung für unsere Kunden gehen wollen.

    Dana Kadach, AOK Nordost – Die Gesundheitskasse, Pflege-Vertragsmanagement stationär

    Selbstbestimmung ist ein hohes Gut. Niemand ist gern abhängig. Und niemand möchte im Alter den eigenen Kindern zur Last fallen. Die Digitalisierung bietet uns die Chance, mit neuen Technologien und hoher Flexibilität unsere Selbstbestimmung länger zu erhalten. Die Perspektive muss sein, länger zu Hause leben zu können und sich dennoch sicher zu fühlen.

    Staatsministerin für Digitales, Dorothee Bär, MdB

    Mit Lindera haben wir einen starken Partner an unserer Seite auf dem Weg in die digitale Pflege. Die Einführung der Lindera Mobilitätsanalyse erhöht die Service-Qualität für unsere Bewohnerinnen und Bewohner und erleichtert den Alltag unseres Pflegepersonals.

    Sascha Saßen, Leiter für Qualität und Ethik bei KORIAN Deutschland

    Die Maßnahmenplanung muss von der Bedarfsanalyse des Bewohners abgeleitet sein – das kann mit digitaler Unterstützung geschehen. Sie muss vor allem individuell, qualitätsgesichert und gemäß Expertenstandard aktuell sein.

    Kerstin Steinke, Leiterin Geschäftsbereich Pflege MDK Sachsen-Anhalt e.V.

    Wir erhoffen uns von Lindera ein validiertes und technisch unterstütztes Assessmentverfahren, welches in der Praxis von Senioren, Angehörigen und Pflegekräften einfach angewendet werden kann. Durch eine wissenschaftliche Begleitung der App soll dies gelingen

    Dr. Anika Heimann-Steinert, Charité Universitätsmedizin Berlin

    In der stärkeren Kooperation mit Social Entrepreneurs sehen wir als Caritas ein großes Potenzial, um gemeinsam die Herausforderungen im Sozial- und Gesundheitsbereich zu schultern und soziale Innovationen zu verbreiten. Unsere Zusammenarbeit mit der Lindera GmbH mit ihrer innovativen Mobilitätsanalyse ist hierfür ein sehr gutes Beispiel.

    Sebastian Koppers, Geschäftsführer Caritas Münster