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Seniorenpflegeheim Asternhof in Ellrich

AOK Nordost

Fachkräftemangel im ländlichen Raum begegnen


Wibke Pegel ist Pflegeberaterin am Pflegestützpunkt in Parchim, einer ländlichen Region in Mecklenburg-Vorpommern rund 40 km südöstlich der Landeshauptstadt Schwerin. Sie und ihre Kolleginnen und Kollegen sind für die rund 18.000 Menschen in der Region eine wichtige Anlaufstelle für alle Fragen rund um das Thema Pflege. Das Team aus Pflege- und Sozialberater*innen berät Pflegebedürftige und ihre Angehörigen kostenlos und trägerunabhängig. Und die Nachfrage steigt, sagt die Pflegeberaterin – und damit auch der Bedarf an qualifizierten Pflegefachkräften sowie Beraterinnen und Beratern.

Die Lindera-App in der Pflegeberatung

Seit zwei Jahren arbeitet die ehemalige Krankenschwester im Pflegestützpunkt in Parchim. Beinahe genauso lange nutzt sie schon die digitale Lindera-App. Sie startete damit direkt als die AOK Nordost 2017 das Pilotprojekt vorstellte. „Moderne technologische Hilfsmittel in der Pflege wie die KI-basierte Lindera Mobilitätsanalyse sind unsere Zukunft“, sagt Wibke Pegel und ergänzt: „Ich bin stolz darauf, dass mein Arbeitgeber eine solch fortschrittliche Gesundheitslösung und damit auch die Digitalisierung im Gesundheitssektor vorantreibt.“
Die aus dem Pilotprojekt erwachsene Zusammenarbeit zwischen der AOK Nordost und dem Healthcare-Startup war sehr erfolgreich – für beide Seiten: Während der Testphase standen Pflegeberaterinnen und -berater mit dem Lindera-Team im engen Austausch, um die App kontinuierlich weiterzuentwickeln. Die Erfahrungswerte direkt aus der Pflegeberatung waren dabei sehr wertvolles Feedback, um die Lösung noch besser an die Bedürfnisse der Fachkräfte anzupassen und sie so im Alltag bestmöglich technologisch zu unterstützen.

Heute steht Wibke Pegel ein einfach zu bedienendes und technisch ausgefeiltes digitales Hilfsmittel zur Verfügung: Bereits ein 30- bis 40-sekündiges Video mit einer Smartphone-Kamera vom Gang der Senioren sowie ein kurzer psychosozialer Fragebogen genügen für eine detaillierte Analyse des Gangbildes. Beides wird mit Hilfe Künstlicher Intelligenz in kürzester Zeit präzise analysiert. Dazu gehört auch die Empfehlung konkreter, individueller Maßnahmen zur Sturzprophylaxe. So kann die Pflegeberaterin bei Besuchen im häuslichen Umfeld Ratsuchenden die Lindera Mobilitätsanalyse anbieten und direkt bei der Anwendung unterstützen. „Die Zeit, die wir so bei der Analyse sparen, können wir dazu nutzen, auf mögliche Maßnahmen zur Sturzprävention hinzuweisen, wie z. B. den Rollator neu einzustellen“, berichtet sie. „Gleichzeitig beobachten wir, dass die detaillierte Auswertung den Seniorinnen und Senioren sowohl Bestätigung als auch Sicherheit gibt.“

Die Digitalisierung der Pflege vorantreiben

Die Digitalisierung der Pflege vorantreiben
Neben der ambulanten Pflege arbeitet die AOK Nordost mit Lindera auch für die stationäre Pflege zusammen: „Digitale Instrumente unterstützen Pflegefachkräfte und Pflegeberater zielgerichtet. Sie helfen die Qualität in der Pflege unter Beachtung der individuellen Bedürfnisse jedes Einzelnen sicher zu stellen.“, sagt Anne Kempchen, zuständig für die Themen spezialisierte Pflegeangebote und Pflegestützpunkte bei der AOK Nordost. „Um dem Fachkräftemangel in der Pflege insbesondere im ländlichen Raum zu begegnen, treiben wir zielgerichtet die Digitalisierung der Pflege voran. Für innovative Produkte wie die Lindera Mobilitätsanalyse sind wir daher immer offen und dankbar.“

Krankenkassenspezifische Herausforderungen in Bezug auf Datenschutz, Rechtsgrundlage und Finanzierung wurden gemeistert und standen einer erfolgreichen Zusammenarbeit nicht im Weg. „Lindera erwies sich für uns als offener und geduldiger Partner, der auf uns eingeht und mit dem es Spaß macht zusammenzuarbeiten“, erzählt Anne Kempchen. Das Ergebnis der erfolgreichen Kooperation: In Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Berlin werden rund 80 Pflegeberaterinnen und -berater der AOK Nordost künftig die Lindera Mobilitätsanalyse anbieten. Davon versprechen sich sowohl Anne Kempchen als auch Wibke Pegel viel: Die Fehlversorgung von Hilfsmitteln vermeiden, das Sturzrisiko sowie Spätfolgen reduzieren und mit Hilfe der digitalen Pflegeassistenz Pflege im ländlichen Raum ermöglichen.

Kurzvita Kathleen Höhne 

Kurzvita Wibke Pegel

Wibke Pegel arbeitet seit zwei Jahren als Pflegeberaterin der AOK Nordost im Pflegestützpunkt Parchim in Mecklenburg-Vorpommern. Zuvor war sie u.a. als Gesundheits- und Krankenpflegerin in verschiedenen Krankenhäusern und zuletzt als Fachbereichsleitung, sowie im Pflegeheim als Pflegedienstleitung tätig.

Kurzvita Kathleen Höhne 

Kurzvita Anne Kempchen

Anne Kempchen ist Mitarbeiterin der AOK Nordost mit dem Schwerpunkt spezialisierte Pflegeangebote und Pflegestützpunkte. Sie bringt mehrjährige Erfahrung im Bereich Pflege durch die Arbeit als Gesundheits- und Krankenpflegerin und ein Studium in Gesundheits- und Pflegemanagement mit.

Über den Pflegestützpunkt in Parchim

Der Pflegestützpunkt Parchim befindet sich in gemeinsamer Trägerschaft der Pflegekassen und des Landkreises. Er bietet Bürgerinnen und Bürgern eine kostenlose, trägerneutrale und kompetente Beratung und Unterstützung rund um das Thema Pflege. Als zentrale Anlaufstelle bündelt er eine Vielzahl von Angeboten für Ratsuchende. Ziel ist die individuelle Organisation der Pflege von Betroffenen entsprechend ihrer Bedürfnisse.

 

Die Lindera Mobilitätsanalyse im Einsatz

Photo Credits: Pflegestützpunkt Parchim

Über die AOK Nordost

Die AOK ist eine der ältesten gesetzlichen Krankenversicherungen in Deutschland und betreut mehr als 24 Millionen Versicherte. Die AOK Nordost ist die Allgemeine Ortskrankenkasse für Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern mit Sitz in Potsdam. Sie ist Teil der gesetzlichen Krankenversicherung in Deutschland und mit über 1,8 Millionen Versicherten die größte gesetzliche Krankenkasse im Nordosten Deutschlands.

 

AOK Nordost in Zahlen

  • Mitarbeiter: 2 Pflegeberater*innen im Pflegestützpunkt Parchim, 80
    Pflegeberater*innen in MV, Brandenburg, Berlin gesamt
  • Branche: Pflegeberatung
  • Lindera im Einsatz seit September 2017

Bei Fragen zum Projekt oder wenn Sie selbst unsere Mobilitätsanalyse für Ihre Einrichtungen testen möchten, wenden Sie sich an:

Tobias Fleischhut Image

Lindera Ansprechpartner für Kunden und Partner:

Tobias Fleischhut

tobias.fleischhut@lindera.de

030-12085471

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