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Seniorenpflegeheim Asternhof in Ellrich

BBG Senioren-Residenzen

Digitale Vorreiter für Innovation und Qualität in der Pflege


Ein Reinigungsroboter zieht seine Bahnen durch die Gänge der Pflegeeinrichtung. Im Gemeinschaftsraum sorgt ein sozialer Pflegeroboter für gute Stimmung bei den Senior*innen. Sie wählen Lieder vom Bildschirm auf seiner Brust aus, die sie mit dem Roboter singen wollen. Szenen wie diese sind längst nicht Alltag in Senioreneinrichtungen in Deutschland. Die Integration von Technologien wie Robotik und künstliche Intelligenz [KI] in der Pflege wird bereits seit Langem erprobt, flächendeckend eingesetzt wird sie bisher nicht. Vorreiter wie die BBG Senioren-Residenzen aus Braunschweig wollen das ändern. Gemeinsam mit Lindera und der Audi BKK gehen sie bei der Digitalisierung der Pflege voran – bei höchsten Ansprüchen an Qualität und Präzision.

Künstliche Intelligenz per App

„Die Begeisterung bei den Pflegefachkräften wie auch bei den Bewohner*innen ist groß – sei es die einfache Handhabung oder das intuitive Dashboard“, sagt Saskia Pukall, Qualitätsmanagementbeauftragte der BBG Senioren-Residenzen. Seit der Einführung der Lindera Sturz-App sind zwei Monate vergangen und zum ersten Messzeitpunkt hat das Pflegepersonal bereits rund 25 Mobilitätsanalysen durchgeführt. Seit Oktober 2020 kommt die digitale Ganganalyse per App und Tablet in den beiden Einrichtungen in der Tuckermannstraße und der Greifswaldstraße in Braunschweig zur Anwendung. Insgesamt können in den BBG Senioren-Residenzen 234 Pflegebedürftige in der stationären Pflege sowie teilweise in Kurzzeitpflege betreut werden. Dank der KI-Lösung von Lindera können diese nun von einer detaillierten und objektiven Analyse ihres Sturzgrads profitieren. Dafür genügen bereits ein 20- bis 30-sekündiges Video mit der Tablet-Kamera vom Gang der Senior*innen sowie ein kurzer psychosozialer Fragebogen. „Mit der Lindera Sturz-App können wir eine gleichbleibende Qualität der geriatrischen Assessments gewährleisten und das individuelle Sturzrisiko unserer Bewohner*innen präzise erfassen – unabhängig davon, wer die Analyse vornimmt“, sagt Saskia Pukall, stellvertretende Einrichtungsleiterin in der Tuckermannstraße.

Die Lindera-App übersetzt die Ergebnisse direkt in individuelle Handlungsempfehlungen zur Sturzprophylaxe, die in die Betreuung der Senior*innen einfließen. So kann das Team um Saskia Pukall anhand der Empfehlungen individuell auf die Bedürfnisse der Bewohner*innen eingehen – sei es bei Beratungsgesprächen oder Therapieangeboten wie Gymnastikkursen und Gleichgewichtstraining. Auch bei der multiprofessionellen Fallbesprechung unter Kolleg*innen aus verschiedenen Bereichen dienen die Ergebnisse als Grundlage, um den weiteren Betreuungsverlauf auszurichten. „Mit Lindera ist es ganz einfach, die Anforderungen des Expertenstandards zu erfüllen“, sagt die stellvertretende Leiterin. „Die umfassende Auswertung des Sturzrisikos geht weit über bisherige Vorgaben hinaus und unterstützt uns damit enorm.“

BBG Senioren-Residenzen

Photo Credits: BBG Senioren-Residenzen

Digitalisierung als Möglichmacher

„Unser Ziel ist es, voranzugehen, Grenzen aufzubrechen und junge Menschen für den Pflegeberuf zu gewinnen“, sagt Saskia Pukall. „Um das zu erreichen, setzen wir auf neueste wissenschaftliche und technologische Entwicklungen wie die von Lindera.“ Das Technologieunternehmen hat eine umfangreiche Empfehlungsdatenbank entwickelt, die mehr als 400 Empfehlungen aus über 150 wissenschaftlichen Quellen umfasst und kontinuierlich erweitert wird. „Lindera liefert meinen Kolleg*innen und mir neue Impulse, aus alten Denkmustern auszubrechen und eingefahrene Handlungsweisen zu überdenken.“

Neben den rund 95 Pflegekräften in beiden Einrichtungen, sind die neun Auszubildenen eine treibende Kraft der BBG Senioren-Residenzen. Gemeinsam mit ihrer Praxisanleiterin Petra Bernhard-Kreismer entwickeln sie neue Perspektiven auf alltägliche Versorgungsprozesse und erkennen neue Anwendungsszenarien für die Lindera Empfehlungen. So kombinieren sie beispielsweise das Waschen von Senior*innen mit Bewegungsübungen. Ideen wie diese, die durch innovative Technologien entstehen, bringen die Pflegebranche als System und Arbeitgeber voran. Vor allem aber ermöglichen sie sturzgefährdeten Menschen, ihre körperliche Mobilität zu fördern, zu verbessern und zu erhalten.

Innovation zugänglich für alle

Damit die digitale Gesundheitslösung Menschen flächendeckend zugutekommt, wird die Einführung der Mobilitätsanalyse in den BBG Senioren-Residenzen mit einer Studie von Lindera, der Audi BKK und der Charité – Berliner Universitätsmedizin AG Alter und Technik begleitet, deren Ergebnisse in die Pflegeforschung fließen. Im Studienzeitraum von sechs bis neun Monaten werden die kurz- und langfristigen Effekte der App auf die Sturzprophylaxe in der stationären Altenpflege untersucht. Dabei fließt sowohl die Perspektive der Senior*innen als auch die der 12 Pflegefachkräfte, die an der Studie teilnehmen, ein.

25 Mobilitätsanalysen – so viele Analysen wurden zum ersten Messzeitpunkt der Studie vorgenommen. Die Begeisterung für die Lindera Sturz-App in den BBG Senioren-Residenzen hat indes den Kreis der Studienteilnehmer*innen längst verlassen. Derzeit werden weitere Pflegefachkräfte in der Anwendung der Lindera Sturz-App geschult. Das Ziel steht fest: In Zukunft sollen alle Beschäftigten die App auf den dafür zu Verfügung stehenden Tablets für präzise Ganganalysen nutzen können, sodass so viele Bewohner*innen wie möglich von den präzisen Ergebnissen profitieren.

Kurzvita Saskia Pukall

Kurzvita Saskia Pukall

Saskia Pukall ist Qualitätsmanagementbeauftragte der BBG Senioren-Residenzen und stellvertretende Einrichtungsleitung in der Tuckermannstraße. 2016 stieg sie als stellvertretende Wohnbereichsleitung in das Unternehmen ein und war zwischenzeitig als Pflegedienstleitung tätig. Die ausgebildete Gesundheits- und Krankenpflegerin hat einen Bachelor of Science in Angewandten Pflegewissenschaften sowie einen Master of Social Management absolviert.

Über BBG Senioren-Residenzen

Die BBG Senioren-Residenzen GmbH ist eine Tochtergesellschaft der ältesten Baugenossenschaft Braunschweigs. Die Braunschweiger Baugenossenschaft hat in ihrem hundertjährigen Bestehen rund 8.500 Wohnungen geschaffen und zählt heute rund 22.000 Mitglieder. Mit den BBG Senioren-Residenzen ermöglicht sie seniorengerechtes, barrierefreies und selbstbestimmtes Wohnen bis ins hohe Alter.

BBG Senioren-Residenzen in Zahlen

  • Beschäftigte: 180
  • Pflegekräfte: 95
  • Tuckermannstraße [145 Plätze], Greifswaldstraße [89 Plätze]
  • Branche: Stationäre Pflege [eingestreute Kurzzeitpflege und vollstationäre Langzeitpflege]
  • Lindera im Einsatz seit Oktober 2020
  • Anzahl der Analysen zum ersten Messzeitpunkt: 25

Bei Fragen zum Projekt oder wenn Sie selbst unsere Mobilitätsanalyse für Ihre Einrichtungen testen möchten, wenden Sie sich an:

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Lindera Ansprechpartner für Kunden und Partner:

Tobias Fleischhut

tobias.fleischhut@lindera.de

030-12085471

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