Hospital at Home.

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Seniorenpflegeheim Asternhof in Ellrich

Hospital at Home

Innovationen für die Pflege in Krisenzeiten


2020 wird für immer mit einem Begriff verbunden sein: Corona. Das ganze Land wird heruntergefahren, es gelten Kontaktbeschränkungen, um die Verbreitung des Virus‘ einzudämmen und die Bevölkerung vor einer Infektion zu schützen. Ganz besonders gilt dies für die große Risikogruppe der Pflegebedürftigen.

Die Ausbreitung des Coronavirus hat auch bei Hospital at Home, einem ambulanten Pflegedienst und der Tagespflege Memory aus Fahrenkrug bei Bad Segeberg in Schleswig-Holstein, dazu geführt, dass ab Mitte März 2020 die Betreuung der Gäste ruhen musste. Ideen und Kreativität waren gefragt, wie es weitergehen könnte. Der große Vorteil bei Hospital at Home ist die offene Unternehmenskultur: Das junge und kreative Team um Pflegedienstleiter*in Katja Bünning und Michael Schoop ist immer offen für neue Ideen, arbeitet kreativ, selbstständig und flexibel – und trifft auch eigenverantwortlich Entscheidungen.

So auch im Frühjahr 2020, wie Geschäftsführer André Godo berichtet: „Ich wurde von meinem Team in die Küche gerufen und direkt mit einem ausgearbeiteten Konzept und dem Satz überrascht: ‚Wissen Sie Herr Godo, da alle derzeit weniger Stunden in der Pflege bei unseren Kundinnen und Kunden verbringen, haben wir auch etwas mehr Zeit für die Dinge fernab des Pflegealltags‘.“ Wurde lange Jahre hauptsächlich analog gearbeitet, verfolgt der Pflegedienst bereits seit Längerem eine konsequente Digitalisierungsstrategie. Bei Hospital at Home ist man überzeugt, dass sich Pflege nur weiterentwickeln kann, wenn man offen für Innovationen ist, die den Pflegealltag vereinfachen.

Die Lindera Mobilitätsanalyse im Einsatz

Auf dem Weg in die digitalisierte Pflege

Um die Krise zu nutzen und die Weiterentwicklung voranzutreiben, wurde zusammen mit allen wichtigen Partnern das Vorgehen für die weitere Digitalisierung der Geschäftsprozesse und Arbeitsabläufe besprochen, Angebote eingeholt und mit der IT der Zeitraum für die technische Umsetzung besprochen. Damit konnte das gesamte Leitungsteam die Geschäftsführung überraschen, begeistern und direkt überzeugen.

Zu den neuen digitalen Möglichkeiten wird auch die Lindera Mobilitätsanalyse gehören. Ursprünglich entstand ein erster Kontakt bereits vor zwei Jahren auf einem Digitalisierungskongress der DKB Bank in Berlin. André Godo erinnert sich: „Schon nach dem ersten Gespräch war ich überzeugt, dass wir genau so eine digitale Gesundheitslösung bei uns in Fahrenkrug brauchen. Die Vorteile von Lindera lagen von Anfang an auf der Hand und ich habe Diana Heinrichs direkt zugesagt.“ Auch bei seinem Team ist man sich sicher, dass die KI-basierte Mobilitätsanalyse zur Sturzprophylaxe von Lindera DIE Lösung ist, um nicht nur den Seniorinnen und Senioren einen Mehrwert zu bieten, sondern auch die Pflegekräfte effektiv beim Dokumentationsaufwand zu entlasten. So bleibt am Ende mehr Zeit für die individuelle Betreuung und Pflege. Für die Mobilitätsanalyse genügt bereits ein 30- bis 40-sekündiges Video mit einer Smartphone-Kamera vom Gang der Senior*innen sowie ein kurzer psychosozialer Fragebogen für eine detaillierte Analyse des Gangbildes. Beides wird mit Hilfe künstlicher Intelligenz in kürzester Zeit präzise analysiert und um konkrete, individuelle Empfehlungen für Maßnahmen zur Vermeidung von Stürzen ergänzt.

Die Krise genutzt

Durch die Corona-Krise und die Schließung der Tagespflege war der Startschuss bei Hospital at Home gefallen. Mit viel Kreativität und Innovationen haben die Mitarbeiter*innen sich durchgesetzt und für die Lindera Anwendung plädiert. Ab Mai 2020 werden die ersten Einführungen der Lindera Mobilitätsanalyse im Pflegedienst starten, anschließend folgt die Tagespflege. Ein wichtiger Baustein für die weitere digitale Entwicklung ist die Integration von Lindera in das Angebot von MediFox, dem Marktführer für Softwarelösungen in der Pflegebranche, den auch Hospital at Home nutzt. Tina Koller, die MediFox Ansprechpartnerin für Hospital at Home erklärt dazu: „Mit unserer modularen und einfach bedienbaren Software können wir uns ganz auf die Kundenwünsche einstellen. Mobile Technologielösungen, ob Tablets oder Smartphones, erleichtern die Arbeit der Pflegekräfte und sorgen für eine größere Attraktivität des Berufsfelds. Mit der Integration von Lindera öffnen wir uns auch für weitere KI-Innovationen.“ Hospital at Home erhält dabei auch die Unterstützung der Barmer Krankenkasse. Barmer fördert das Digitalisierungs-Projekt als erstes seiner Art in Schleswig-Holstein und gliedert es gemäß den Vorgaben aus dem Leitfaden Prävention in die bestehenden Strukturen und das lokale Netzwerk ein.

Das Team der Tagespflege Memory blickt optimistisch auf die nächste Phase und geht von einer großen Akzeptanz bei den Pflegebedürftigen aus: „Wir sind überzeugt, dass es uns gelingt sowohl sie, als auch die Angehörigen von den Vorteilen der digitalen Gesundheitslösung zu begeistern. Technik ermöglicht uns ganz neue Blickwinkel, daher gehen wir von einer breiten Zustimmung aus und freuen uns auf die Umsetzung.“ André Godo ergänzt: „Wir sind fest davon überzeugt, dass wir mit unserem zukunftsweisenden Engagement durch die Mitarbeiter*innen einen großen Beitrag leisten, dass wir gut auf ein ‚nach Corona‘ vorbereitet sind.“

Kurzvita Kathleen Höhne 

 

Kurzvita Katja Bünning

Katja Bünning ist examinierte Krankenschwester und ausgebildete Pflegedienstleitung mit langjähriger Erfahrung in verschiedenen Klinikbereichen, sowie im ambulanten Pflegedienst. Sie hat vor 1,5 Jahren die Position der stellvertretenden Pflegedienstleitung in der Tagespflege Memory bei Hospital at Home übernommen, bevor sie im März 2020 die Leitung der Tagespflege von Michael Schoop übernahm.

 

Die Lindera Mobilitätsanalyse im Einsatz

Photo Credits: Hospital at Home

Über die Einrichtung

Hospital at Home bietet seit mehr als 15 Jahren ambulante Pflege und seit mehr als 5 Jahren Tagespflege in Fahrenkrug bei Bad Segeberg in Schleswig-Holstein an. Nach Betriebsübergang im Januar 2019 durch André Godo verantwortet dieser als Geschäftsführer die Neuausrichtung des Unternehmens. Unter der Leitung von Pflegedienstleiterin Katja Bünning kümmert sich ein Team aus acht Beschäftigten um die insgesamt 21 Gäste der Einrichtung. Die Besonderheit: Hospital at Home als Initiator ist eingegliedert in einen barrierefreien Wohn- und Betreuungskomplex (38 Wohnungen), eine ambulant betreute Wohngruppe (acht Plätze), medizinische Fußpflege, Nagelstudio, Fitnessraum, Bibliothek, sowie dem Gemeinschaftscafé für alle Bewohner*innen und Gäste des Hauses. Das Gebäude liegt in nächster Nähe zum Bahnhof Fahrenkrug und ist damit sehr gut an den öffentlichen Nahverkehr angebunden.

 

Hospital at Home in Zahlen

  • Pflegedienst: 35 Mitarbeiter
  • Tagespflege: 8 Mitarbeiter
  • Tagespflegeplätze: 10 pro Tag
  • Branche: Pflege

Bei Fragen zum Projekt oder wenn Sie selbst unsere Mobilitätsanalyse für Ihre Einrichtungen testen möchten, wenden Sie sich an:

Tobias Fleischhut Image

Lindera Ansprechpartner für Kunden und Partner:

Tobias Fleischhut

tobias.fleischhut@lindera.de

030-12085471

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