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    Lindera Jahresrückblick 2022

    16. Dezember 2022 von Alissa Dovgucic

    2022 war in vielerlei Hinsicht ein bemerkenswertes Jahr – voller Veränderungen und Herausforderungen. In diesem Blogpost blickt das Team von Lindera auf 12 ereignisreiche Monate zurück: Welche Themen, Projekte und Veranstaltungen haben uns bewegt? Welche Erfolge konnten wir feiern? Woran erinnern wir uns besonders gern? Wir wünschen viel Spaß beim Lesen und für das kommende Jahr schon jetzt alles Gute, Zufriedenheit und vor allem Gesundheit. 

    Lindera baut Präsenz in Pflegeeinrichtungen konsequent aus 

    Wir sind mittlerweile bundesweit in mehr als 500 Pflegeeinrichtungen mit der Lindera Mobilitäts-App im Einsatz und stehen außerdem bei mehr als 10 Prozent aller Pflegeträger unter Vertrag. Und es werden stetig mehr. So unterstützen wir aktuell vor allem auch ambulante Pflegedienste dabei, sich optimal auf die Digitalisierung und Einführung von digitalen Tools, wie unserer Mobilitäts-App vorzubereiten. Damit sind wir unserer Vision – Präzisionsmedizin allen Menschen zugänglich zu machen und die Grenzen der menschlichen Bewegung zu erweitern – wieder ein großes Stück nähergekommen. Mit der Verpartnerung mit feelgood benefit haben wir außerdem erste Schritte in Österreich unternommen und zukünftig einen weiteren starken Partner an unserer Seite, der unsere Mission teilt. 

    Lindera stellt seine innovative DiPA vor und tritt zum Thema New Work in den Diskurs  

    Unser Team war auf hochrangigen Messen (u. a. HIMSS Global Health Confernce & Exhibition, ALTENPFLEGE, REHACARE, und der CARE 4.0 in Wien) vertreten, um dort unsere innovative Digitale Pflegeanwendung (DiPA) vorzustellen. Auf der HIMSS Global Health Conference & Exhibition, der weltweit wichtigsten Konferenz für Digital Health und Technologie, hat sich wieder einmal gezeigt, dass Europa ein unglaubliches digitales Potenzial bietet und wir den Glauben an eine moderne, digitalisierte und vernetzte Pflege nicht verloren haben. Obwohl wir in Deutschland lange als Novum angesehen wurden, hat der Besuch in den USA unsere Sichtweise einmal mehr bestätigt: Dank unseres SDK und seiner Integrations- und Anpassungsfähigkeit, was bereits heute ein “must have” für digitale Lösungen ist, werden wir in der Gesundheitswelt von morgen eine entscheidende Rolle spielen. 

    Damit einher geht auch das folgende Thema: Wir haben uns auf mehreren Veranstaltungen intensiv zu New Work in der Pflege ausgetauscht und sind dort mit Expert*innen und Fach- und Betreuungskräften in den Diskurs über neue Arbeitsansätze getreten. Und wir haben gemerkt: Sowohl bei den Pflegenden als auch bei den Pflegebedürftigen trifft diese Form der Arbeit auf große Zustimmung. 

    Ein voller Erfolg war daher unsere erste eigene Hausmesse im April in Berlin. Rund 40 Teilnehmende aus dem Pflegeumfeld haben uns in unserem Office im Berliner Stadtteil Kreuzberg besucht. Dort haben wir gezeigt, wie Fortschritt in der Pflege aussehen kann und welchen Beitrag digitale Technologien sowie New Work zur Verbesserung der Versorgungs- und Arbeitsqualität leisten können. Gleichzeitig hat sich gezeigt, dass in vielen Bereichen die Zukunft der Medizin bereits in der Praxis gelebt bzw. von weitsichtigen Akteuren zum Wohle der Patient*innen angewendet wird. Das Interesse am Austausch war groß, die Vorstellung der Innovationen stieß auf Begeisterung – deshalb werden wir auch in 2023 Hausmessen veranstalten.

    Weitere Infos dazu wird es auf unseren Kanälen geben – jetzt abonnieren!

    Lindera auf dem Berliner CSD: für New Work, interdisziplinäre Zusammenarbeit und Diversität 

    Lauter, bunter und sichtbarer waren wir außerdem mit unserem Wagen auf der Startnummer 15 von mehr als 90: Gemeinsam mit dem Verein „Mit Rad und Tat: Offene Initiative Lesbischer Frauen“ waren wir unter dem Motto „Alt und sexy!“ ganz vorne auf dem Berliner CSD dabei – und haben die Themen Pflege und digitale Teilhabe im Alter auf die Agenda gesetzt. Im Mittelpunkt stand der Gedanke der LGBTQIA+ sensiblen Pflege und mehr (digitale) Sichtbarkeit und Akzeptanz für sexuelle und geschlechtliche Vielfalt in der Pflege. Wir haben aber auch für New Work und interdisziplinäre Zusammenarbeit geworben, denn Digitalisierung und der Wunsch nach digitaler Teilhabe hören im Alter und in der Pflege nicht auf. Im Gegenteil: Sie gewinnen mit den nachfolgenden, digital aufwachsenden Generationen nur noch mehr an Relevanz. Unsere Message: Wir sind in der Verantwortung und Pflicht, im Zuge der digitalen Transformation die bestmögliche Gesundheitsversorgung sicherzustellen und dem Pflegeberuf zu neuer Attraktivität zu verhelfen, Talente zu halten und Nachwuchs zu gewinnen. 

    Lindera gewinnt den Digitalpreis „The Spark“ 

    Im Oktober war die Freude groß, als wir bei der Verleihung des Deutschen Digitalpreises “The Spark” der McKinsey Company und des Handelsblatts mit Silber ausgezeichnet wurden. Wir waren das einzige Unternehmen mit dem Schwerpunkt Pflege und sind daher besonders stolz auf diese Auszeichnung. Gemeinsam haben wir gezeigt, dass die Pflege-Community für Innovation steht. Unser Anliegen ist es, noch mehr Sichtbarkeit für das Innovationspotenzial in der Pflege zu schaffen und gleichzeitig die Aufmerksamkeit auf all jene zu lenken, die Tag für Tag ihr Bestes geben, um die Pflegebranche auf dem Weg zur sinnstiftenden Digitalisierung mitzunehmen.   

    Lindera feiert 2023 seinen sechsten Geburtstag. Aus dem Berliner Start-up ist inzwischen ein Deep-Tech-Unternehmen geworden, das auf dem Gebiet der Computer Vision und im Bereich Pflege-Tech führend ist. Trotzdem sind wir noch lange nicht am Ziel angekommen. Wir wollen Präzisions- und Präventionsmedizin allen Menschen zugänglich zu machen und damit die Arbeit in der Pflege neugestalten. Dafür ist noch einiges zu tun. Doch wir blicken optimistisch in die Zukunft, sind voller Tatendrang und freuen uns auf das nächste Jahr. ACCEPT NO LIMITS. 

    Bleiben Sie dran, abonnieren Sie unsere Kanäle und stay tuned. 

    Ihnen einen guten Rutsch und viel Erfolg im nächsten Jahr. Bleiben Sie gesund!  

    Was Kunden sagen

    Gerade wenn Menschen älter werden, erhöht sich das Risiko für Stürze. Wir kooperieren in 12 Bundesländern, um mit der Lindera SturzApp die komplexen Gangbewegungen zu analysieren und mit Hilfe Künstlicher Intelligenz das individuelle Sturzrisiko der Senior*innen zu ermitteln.

    Herr Thies Lippels, Leiter der Pflegekasse bei der KKH

    Mit der Integration der Lindera Mobilitätsanalyse in unsere myneva.heimbas Pflegesoftware ermöglichen wir Pflegekräften, die Analyse einfach und schnell zu dokumentieren und damit ihren Arbeitsalltag zu optimieren.

    Dr. Hartmut Clausen, Geschäftsführer der myneva

    Künstliche Intelligenz im Pflegealltag: Indem wir die Lindera Mobilitätsanalyse in unser System integrieren, öffnen wir unsere Plattform für Innovationen und verankern gleichzeitig eine konkrete Prozessverbesserung in den Einrichtungen.

    Iris Christiansen, Geschäftsführerin DAN Produkte

    Digitalisierung in der Pflege bedeutet die dadurch veränderten analogen Strukturen zwingend mitzudenken, gerade in organisierter stationärer Pflege. Bei der Evaluation des Lindera-Mobilitätsmanagements in stationären Pflegeeinrichtungen gilt es daher den „dyadischen“ Nutzen für Pflegende und Gepflegte in den Blick zu nehmen. Unsere Erwartung ist hier, pflegerischen Nutzen nachhaltig nachweisen zu können.

    Prof. Dr. habil. Jürgen Zerth, Institutsleitung Forschungsinstitut IDC

    Die Partnerschaft mit Lindera ist für uns ein Meilenstein auf dem Weg, den Pflegebedürftigen eine moderne, digitale Versorgung zu bieten. Mit Lindera gewinnen wir einen echten Vorsprung durch Technik für die mit uns kooperierenden Einrichtungen, Pflegekräfte und natürlich die Senior*innen.

    Dirk Lauenstein, Vorstand der Audi BKK

    Die KNAPPSCHAFT und Lindera bieten mit der SturzApp eine Möglichkeit, Sturzprävention auf der Basis neuer Technologien und Erkenntnisse zu ermöglichen. Damit leisten wir einen wesentlichen Beitrag, um Mobilität und Lebensqualität unserer Versicherten zu erhalten oder zu verbessern.

    Bettina am Orde, Geschäftsführerin der KNAPPSCHAFT

    Wir sehen in Lindera einen innovativen Projektpartner mit dem wir einen gemeinsam Weg zur weiteren Digitalisierung für unsere Kunden gehen wollen.

    Dana Kadach, AOK Nordost – Die Gesundheitskasse, Pflege-Vertragsmanagement stationär

    Selbstbestimmung ist ein hohes Gut. Niemand ist gern abhängig. Und niemand möchte im Alter den eigenen Kindern zur Last fallen. Die Digitalisierung bietet uns die Chance, mit neuen Technologien und hoher Flexibilität unsere Selbstbestimmung länger zu erhalten. Die Perspektive muss sein, länger zu Hause leben zu können und sich dennoch sicher zu fühlen.

    Staatsministerin für Digitales, Dorothee Bär, MdB

    Mit Lindera haben wir einen starken Partner an unserer Seite auf dem Weg in die digitale Pflege. Die Einführung der Lindera Mobilitätsanalyse erhöht die Service-Qualität für unsere Bewohnerinnen und Bewohner und erleichtert den Alltag unseres Pflegepersonals.

    Sascha Saßen, Leiter für Qualität und Ethik bei KORIAN Deutschland

    Die Maßnahmenplanung muss von der Bedarfsanalyse des Bewohners abgeleitet sein – das kann mit digitaler Unterstützung geschehen. Sie muss vor allem individuell, qualitätsgesichert und gemäß Expertenstandard aktuell sein.

    Kerstin Steinke, Leiterin Geschäftsbereich Pflege MDK Sachsen-Anhalt e.V.

    Wir erhoffen uns von Lindera ein validiertes und technisch unterstütztes Assessmentverfahren, welches in der Praxis von Senioren, Angehörigen und Pflegekräften einfach angewendet werden kann. Durch eine wissenschaftliche Begleitung der App soll dies gelingen

    Dr. Anika Heimann-Steinert, Charité Universitätsmedizin Berlin

    In der stärkeren Kooperation mit Social Entrepreneurs sehen wir als Caritas ein großes Potenzial, um gemeinsam die Herausforderungen im Sozial- und Gesundheitsbereich zu schultern und soziale Innovationen zu verbreiten. Unsere Zusammenarbeit mit der Lindera GmbH mit ihrer innovativen Mobilitätsanalyse ist hierfür ein sehr gutes Beispiel.

    Sebastian Koppers, Geschäftsführer Caritas Münster