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    Digitale Lösungen für Sanitätshäuser: Premium-Hersteller Saljol kooperiert mit Lindera

    12. April 2021 von Alissa Dovgucic

    Spaß am Leben bedeutet auch, mobil zu bleiben. Doch gerade im Alter steigt das Risiko von Stürzen und damit die Gefahr, dass die eigene Beweglichkeit dauerhaft eingeschränkt wird. Digitale Lösungen und innovative Technologien wie die Lindera Mobilitätsanalyse können einen wichtigen Beitrag leisten, um die Sturzprophylaxe zu verbessern und damit die Lebensqualität vor allem von älteren Menschen zu erhöhen. Daher kooperiert das Berliner Unternehmen ab sofort mit Saljol, dem Premium-Hersteller von Rollatoren und anderen Hilfsmitteln für Menschen, die in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt sind. Der Unternehmensname steht für das, worum es geht: Spaß am Leben – Joy of Life.

    Mit der Kooperation macht Lindera einen weiteren wichtigen Schritt, um seine Mobilitätsanalyse tief in der Versorgungsstruktur der hiesigen Pflegelandschaft zu verankern. Die digitale Gesundheitslösung ermittelt mit Hilfe von künstlicher Intelligenz das Sturzrisiko von älteren und in ihrer Mobilität eingeschränkten Menschen. Eine Videoaufnahme mit dem Smartphone reicht aus, damit die künstliche Intelligenz in der Lindera Mobilitätsanalyse das präzise Sturzrisiko der Person ermitteln und individuelle Handlungsempfehlungen gemäß Expertenstandard liefern kann. Die Zusammenarbeit ist für den Sanitätsfachhändler ein Vertrauen auf die Vorteile einer evidenzbasierten und erprobten App und damit gleichzeitig ein wichtiger Schritt in Richtung Digitalisierung der Branche.

    Schnittstelle zwischen Sanitätshaus und Pflegeeinrichtung

    Saljol, als innovativer Entwickler und Anbieter von Designer-Hilfsmitteln zur Sturzprävention baut mithilfe der Lösung von Lindera die Schnittstelle zwischen Sanitätshaus und Pflegeeinrichtung aus. Damit eröffnet es seinen Partnern die Möglichkeit, eine ganzheitliche Beratung für Kund*innen anzubieten, die Kundenbindung zu festigen und sich als die zentrale Anlaufstelle für Menschen im Alter zu positionieren. „Mit der Lindera Mobilitätsanalyse eröffnen wir Sanitätshäusern die Chancen der Digitalisierung“, sagt Thomas Appel, Geschäftsführer von Saljol. „Mehr noch legen wir jedoch die Basis für eine umfassende und dokumentierte Wohnumfeldberatung, mit der wir die Weiterentwicklung von Kund*innen durch die Nutzung von Hilfsmitteln zur Sturzprävention nachweisen können.“ So kann die Wirksamkeit von Hilfsmitteln langfristig evaluiert und bewiesen werden.

    Bessere Beratung durch verlässliche Informationen

    Als Kooperationspartner von Saljol testet das Sanitätshaus Beuthel in Wuppertal bereits erfolgreich die Lindera Mobilitätsanalyse. Die präzisen Ergebnisse aus der Ganganalyse kommen dem Beratungsangebot des Sanitätshauses zugute. „Die App macht die Entwicklung des Sturzrisikos eines Patienten für uns nachvollziehbar. Welches unserer Produkte passt zum jeweiligen Sturzrisiko? Wie verändert sich der Gang des Patienten und mit welchen Hilfsmitteln können wir ihn zurück in einen selbstbestimmten Alltag begleiten? Auf diese Fragen liefert die App uns Antworten und trägt so zur besseren und ganzheitlichen Beratung bei“, erklärt Sanitätshaus-Inhaber Rüdiger Neumann.

    Was Kunden sagen

    Gerade wenn Menschen älter werden, erhöht sich das Risiko für Stürze. Wir kooperieren in acht Bundesländern, um mit der Lindera SturzApp die komplexen Gangbewegungen zu analysieren und mit Hilfe Künstlicher Intelligenz das individuelle Sturzrisiko der Senior*innen zu ermitteln.

    Andrea Schneider, Leiterin der Pflegekasse bei der KKH

    Mit der Integration der Lindera Mobilitätsanalyse in unsere myneva.heimbas Pflegesoftware ermöglichen wir Pflegekräften, die Analyse einfach und schnell zu dokumentieren und damit ihren Arbeitsalltag zu optimieren.

    Dr. Hartmut Clausen, Geschäftsführer der myneva

    Künstliche Intelligenz im Pflegealltag: Indem wir die Lindera Mobilitätsanalyse in unser System integrieren, öffnen wir unsere Plattform für Innovationen und verankern gleichzeitig eine konkrete Prozessverbesserung in den Einrichtungen.

    Iris Christiansen, Geschäftsführerin DAN Produkte

    Digitalisierung in der Pflege bedeutet die dadurch veränderten analogen Strukturen zwingend mitzudenken, gerade in organisierter stationärer Pflege. Bei der Evaluation des Lindera-Mobilitätsmanagements in stationären Pflegeeinrichtungen gilt es daher den „dyadischen“ Nutzen für Pflegende und Gepflegte in den Blick zu nehmen. Unsere Erwartung ist hier, pflegerischen Nutzen nachhaltig nachweisen zu können.

    Prof. Dr. habil. Jürgen Zerth, Institutsleitung Forschungsinstitut IDC

    Die Partnerschaft mit Lindera ist für uns ein Meilenstein auf dem Weg, den Pflegebedürftigen eine moderne, digitale Versorgung zu bieten. Mit Lindera gewinnen wir einen echten Vorsprung durch Technik für die mit uns kooperierenden Einrichtungen, Pflegekräfte und natürlich die Senior*innen.

    Dirk Lauenstein, Vorstand der Audi BKK

    Die KNAPPSCHAFT und Lindera bieten mit der SturzApp eine Möglichkeit, Sturzprävention auf der Basis neuer Technologien und Erkenntnisse zu ermöglichen. Damit leisten wir einen wesentlichen Beitrag, um Mobilität und Lebensqualität unserer Versicherten zu erhalten oder zu verbessern.

    Bettina am Orde, Geschäftsführerin der KNAPPSCHAFT

    Wir sehen in Lindera einen innovativen Projektpartner mit dem wir einen gemeinsam Weg zur weiteren Digitalisierung für unsere Kunden gehen wollen.

    Dana Kadach, AOK Nordost – Die Gesundheitskasse, Pflege-Vertragsmanagement stationär

    Selbstbestimmung ist ein hohes Gut. Niemand ist gern abhängig. Und niemand möchte im Alter den eigenen Kindern zur Last fallen. Die Digitalisierung bietet uns die Chance, mit neuen Technologien und hoher Flexibilität unsere Selbstbestimmung länger zu erhalten. Die Perspektive muss sein, länger zu Hause leben zu können und sich dennoch sicher zu fühlen.

    Staatsministerin für Digitales, Dorothee Bär, MdB

    Mit Lindera haben wir einen starken Partner an unserer Seite auf dem Weg in die digitale Pflege. Die Einführung der Lindera Mobilitätsanalyse erhöht die Service-Qualität für unsere Bewohnerinnen und Bewohner und erleichtert den Alltag unseres Pflegepersonals.

    Sascha Saßen, Leiter für Qualität und Ethik bei KORIAN Deutschland

    Die Maßnahmenplanung muss von der Bedarfsanalyse des Bewohners abgeleitet sein – das kann mit digitaler Unterstützung geschehen. Sie muss vor allem individuell, qualitätsgesichert und gemäß Expertenstandard aktuell sein.

    Kerstin Steinke, Leiterin Geschäftsbereich Pflege MDK Sachsen-Anhalt e.V.

    Wir erhoffen uns von Lindera ein validiertes und technisch unterstütztes Assessmentverfahren, welches in der Praxis von Senioren, Angehörigen und Pflegekräften einfach angewendet werden kann. Durch eine wissenschaftliche Begleitung der App soll dies gelingen

    Dr. Anika Heimann-Steinert, Charité Universitätsmedizin Berlin

    In der stärkeren Kooperation mit Social Entrepreneurs sehen wir als Caritas ein großes Potenzial, um gemeinsam die Herausforderungen im Sozial- und Gesundheitsbereich zu schultern und soziale Innovationen zu verbreiten. Unsere Zusammenarbeit mit der Lindera GmbH mit ihrer innovativen Mobilitätsanalyse ist hierfür ein sehr gutes Beispiel.

    Sebastian Koppers, Geschäftsführer Caritas Münster