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Lindera, 2017 gegründet, ist ein Deep Tech-Unternehmen und spezialisiert auf 3D-Bewegungsanalysen per App – patentiert und Medizinprodukt.

Stürze im Alter zu verhindern, das war unsere initiale Motivation. Doch keine Sturzprävention ohne Bewegungsanalysen – so kamen wir vom Problem zur Technologie: 3D-Human Pose Estimation (Computer Vision) für Jedermann auf dem Smartphone. Inzwischen entwickelt Lindera verschiedene KI-Lösungen für die Medizin, Pflege und den Lifestylebereich – immer rund um diesen technologischen 3D-Kern.

Zu Anfang war klar: Wir werden immer älter. Daran führt kein Weg vorbei. Auch nicht am Fachkräftemangel in der Medizin, Pflege und Therapie. Es steht außer Frage, dass wir neue Lösungen brauchen.

Gründerin Diana Heinrichs trieb die Frage, warum wir diese Lösungen nicht auch selbst entwickeln? – nach unseren Vorstellungen von Datenschutz, Ethik und Qualität. Und vor allem nach unserem Wunsch nach einfachen, überall verfügbaren und mobilen Anwendungen.

Stürze im Alter sind eines der großen ungelösten Probleme unserer Zeit. Wir können keine Pille schlucken, um sie zu verhindern. Gefolgt von einem Oberschenkelhalsbruch sind sie oft der Anfang vom Ende. Ihnen bedingt sind Behandlungskosten in Milliardenhöhe und ein steigender Pflegebedarf.

Für Ärzt*innen ist das Thema in der Theorie schnell gelöst, weil tief erforscht: Sturzrisiken ließen sich über eine Analyse des Gangbilds gepaart mit gezielten Fragen zum psycho-sozialen Wohlbefinden messbar senken. Nur diese Analysen sind entweder enorm zeitaufwendig, unregelmäßig und subjektiv oder erfordern kostenintensive Ganglabore mit mehrfach Kamerasystemen und Sensoren. Maximal Universitätskliniken können diese Gerätschaften mit Räumlichkeiten und Fachpersonal aufweisen.

So entstand 2017 die Idee zur Lindera Mobilitätsanalyse per App – ein Ganglabor für die Hosentasche. Es soll von Güstrow an der Ostsee bis nach Sao Paulo am Südatlantik funktionieren.

Mediziner*innen, Pflegekräfte und Krankenkassen zeigten sich begeistert. Renommierte Wissenschaftler*innen winkten ab: eine 3D-Technologie über eine einfache Kamera könne nicht funktionieren. 

Warum eigentlich nicht? Diana Heinrichs hat das mathematische Problem formuliert und alle Doktorand*innen aus den Bereichen Mathematik, Statistik und Stochastik auf der Nordhälfte Deutschlands angeschrieben: Numeriker*innen mit starken stochastischen Kenntnissen gesucht.

So ist das Lindera Data Science Team entstanden. Es hat das Problem gelöst, und zwar so, dass die KI exzellente Ergebnisse im Vergleich zum Goldstandard in der Messgenauigkeit erzielt – für eine Bruchteil der Kosten und einfach über die normale Smartphone Kamera, wie wir sie jeden Tagen mit uns tragen.

Wie Amazon einst als Buchhändler begonnen hat, hat auch Lindera erfahren, dass seine KI nicht nur Stürze verhindern kann und es weit mehr Anwendungsfelder gibt.

Mit führenden Universitäts- und Rehakliniken entwickelt Lindera aktuell Lösungen für Orthopädie, Neurologie, Geriatrie und Reha und bringt seine KI als SDK in digitale Workouts und Therapie ein, um automatisch zu tracken, zu korrigieren und Trainingspläne zu erstellen.

Als Team vereint Lindera eine Mission:

We push the limits of human motion in every phase of life to be painless, happy and healthy.

Sie möchten die Mobilitätsanalyse per App nutzen? Kontaktieren Sie uns gerne!

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