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    Dr. Swantje Müller übernimmt Position als MedTech COO

    12. Januar 2022 von Lisa Piorko

    Ehemalige Chef-Produktentwicklerin und promovierte Psychologin trägt künftig die Verantwortung für Linderas operative Entwicklung als KI-getriebener Medizinprodukthersteller

    Mit dem Jahreswechsel haben wir die Führungsspitze von Lindera erweitert. Als neuer Chief Operating Officer (COO) trägt künftig Dr. Swantje Müller noch stärker Verantwortung für das operative Geschäft unseres Deep-Tech Unternehmens. Bereits seit vier Jahren ist die promovierte Psychologin mit an Bord. Zuletzt hatte sie die Rolle des Chief Product Officers (CPO) inne. Als COO kümmert sie sich fortan um den skalierenden, internen Aufbau des Medizinproduktherstellers. Unter anderem wird Swantje ab sofort sicherstellen, dass alle Glieder in der Kern-Wertschöpfungskette – vom Produktdesign, über die klinische Forschung und Data Science bis hin zum Engineering und der Zulassung der Produkte – effektiv, mitwachsend und optimal aufeinander abgestimmt sind.

    „In der Ausübung meiner Rolle habe ich auch als CPO schon immer viel in den Aufbau von Teams, Strukturen und Prozessen investiert – anders lassen sich insbesondere in so einem regulierten Umfeld wie der Medizin keine Produkte erfolgreich entwickeln“, sagt Dr. Swantje Müller. „Mit dem Rollenwechsel schifte ich nun noch stärker und ganz offiziell meinen Fokus vom Produkt als solchem zur Organisation und dem Aufbau von skalierbaren Strukturen und Prozessen“. Für unsere verschiedenen Experten-Teams schafft sie damit die Grundlage, weitere Anwendungsfelder für Kliniken und Therapeuten zu erschließen und neue innovative Produkte zu launchen.

    Die Anwendungsmöglichkeiten und damit die Potenziale unserer Lindera-KI-Technologie sind dabei vielfältig. Als ehemalige Chef-Produktentwicklerin kennt Swantje diese besser, als jede:r andere bei Lindera: „Unserer 3D-Motion Tracking Technologie kann überall da helfen, wo Bewegung eine Rolle spielt – von Präzisionsdiagnostik über das richtige Behandlungsmanagement hin zu KI-basierter Übungskorrektur für eine effektive digitale Therapie“, erklärt die 30-Jährige und sagt voraus, dass schon in fünf Jahren „keiner mehr ein Bewegungsassessment analog“ vornehme. Lindera sei dann der Anbieter, der die evidenzbasierte Lösung anbiete, die Patient:innen und Fachkräfte „in der Hosentasche haben, wann immer sie sie brauchen“. Mit Lindera bieten wir Nutzer:innen schon heute verlässliche, digitale Unterstützung durch präzise Messgenauigkeit und objektiv nachvollziehbare Werte und tragen so dazu bei, den Einsatz von KI im Gesundheitsbereich zu demokratisieren.

    Werdegang: von der Forschung ins Business

    Vor ihrem Start bei Lindera forschte Swantje mit einem Schwerpunkt auf dem Thema „gesundes Altern“. „Mich hat dabei sehr frustriert, dass es zwar zahlreiche Studien gab – sie aber wenig in der Praxis verändert haben und nur von einer Handvoll Leute gelesen wurden.“ Über einen Vortrag lernte sie dann die Idee von Lindera kennen – und war begeistert. „Ich war direkt von Linderas Mission überzeugt und habe im Anschluss an das Event zugestimmt, Lindera zu inhaltlichen Themen zu beraten“, erinnert sich Swantje.

    Zusammen mit Swantjes Wechsel in die COO Rolle investieren wir weiter in den Team-Aufbau: Unsere inzwischen drei Produktlinien – Pflege, Klinik und Tech – werden künftig von spezialisierten Produktmanagern geführt, die autonom mit cross-funktionalen Teams arbeiten, um unsere dynamische Entwicklung mit den Kundenbedürfnissen und Medizinproduktanforderungen zu verbinden. Nicht zuletzt als Lehre aus den Pandemie-Jahren hebt Swantje dabei die Rolle der Teams in unserer jungen Organisation hervor: „Wenn man die richtigen Köpfe versammelt hat, dann kann man flexibel auf sich ändernde Umstände reagieren und immer neue Lösungsansätze entwickeln, egal, wie schnell die Welt sich dreht“.

    Was Kunden sagen

    Gerade wenn Menschen älter werden, erhöht sich das Risiko für Stürze. Wir kooperieren in acht Bundesländern, um mit der Lindera SturzApp die komplexen Gangbewegungen zu analysieren und mit Hilfe Künstlicher Intelligenz das individuelle Sturzrisiko der Senior*innen zu ermitteln.

    Andrea Schneider, Leiterin der Pflegekasse bei der KKH

    Mit der Integration der Lindera Mobilitätsanalyse in unsere myneva.heimbas Pflegesoftware ermöglichen wir Pflegekräften, die Analyse einfach und schnell zu dokumentieren und damit ihren Arbeitsalltag zu optimieren.

    Dr. Hartmut Clausen, Geschäftsführer der myneva

    Künstliche Intelligenz im Pflegealltag: Indem wir die Lindera Mobilitätsanalyse in unser System integrieren, öffnen wir unsere Plattform für Innovationen und verankern gleichzeitig eine konkrete Prozessverbesserung in den Einrichtungen.

    Iris Christiansen, Geschäftsführerin DAN Produkte

    Digitalisierung in der Pflege bedeutet die dadurch veränderten analogen Strukturen zwingend mitzudenken, gerade in organisierter stationärer Pflege. Bei der Evaluation des Lindera-Mobilitätsmanagements in stationären Pflegeeinrichtungen gilt es daher den „dyadischen“ Nutzen für Pflegende und Gepflegte in den Blick zu nehmen. Unsere Erwartung ist hier, pflegerischen Nutzen nachhaltig nachweisen zu können.

    Prof. Dr. habil. Jürgen Zerth, Institutsleitung Forschungsinstitut IDC

    Die Partnerschaft mit Lindera ist für uns ein Meilenstein auf dem Weg, den Pflegebedürftigen eine moderne, digitale Versorgung zu bieten. Mit Lindera gewinnen wir einen echten Vorsprung durch Technik für die mit uns kooperierenden Einrichtungen, Pflegekräfte und natürlich die Senior*innen.

    Dirk Lauenstein, Vorstand der Audi BKK

    Die KNAPPSCHAFT und Lindera bieten mit der SturzApp eine Möglichkeit, Sturzprävention auf der Basis neuer Technologien und Erkenntnisse zu ermöglichen. Damit leisten wir einen wesentlichen Beitrag, um Mobilität und Lebensqualität unserer Versicherten zu erhalten oder zu verbessern.

    Bettina am Orde, Geschäftsführerin der KNAPPSCHAFT

    Wir sehen in Lindera einen innovativen Projektpartner mit dem wir einen gemeinsam Weg zur weiteren Digitalisierung für unsere Kunden gehen wollen.

    Dana Kadach, AOK Nordost – Die Gesundheitskasse, Pflege-Vertragsmanagement stationär

    Selbstbestimmung ist ein hohes Gut. Niemand ist gern abhängig. Und niemand möchte im Alter den eigenen Kindern zur Last fallen. Die Digitalisierung bietet uns die Chance, mit neuen Technologien und hoher Flexibilität unsere Selbstbestimmung länger zu erhalten. Die Perspektive muss sein, länger zu Hause leben zu können und sich dennoch sicher zu fühlen.

    Staatsministerin für Digitales, Dorothee Bär, MdB

    Mit Lindera haben wir einen starken Partner an unserer Seite auf dem Weg in die digitale Pflege. Die Einführung der Lindera Mobilitätsanalyse erhöht die Service-Qualität für unsere Bewohnerinnen und Bewohner und erleichtert den Alltag unseres Pflegepersonals.

    Sascha Saßen, Leiter für Qualität und Ethik bei KORIAN Deutschland

    Die Maßnahmenplanung muss von der Bedarfsanalyse des Bewohners abgeleitet sein – das kann mit digitaler Unterstützung geschehen. Sie muss vor allem individuell, qualitätsgesichert und gemäß Expertenstandard aktuell sein.

    Kerstin Steinke, Leiterin Geschäftsbereich Pflege MDK Sachsen-Anhalt e.V.

    Wir erhoffen uns von Lindera ein validiertes und technisch unterstütztes Assessmentverfahren, welches in der Praxis von Senioren, Angehörigen und Pflegekräften einfach angewendet werden kann. Durch eine wissenschaftliche Begleitung der App soll dies gelingen

    Dr. Anika Heimann-Steinert, Charité Universitätsmedizin Berlin

    In der stärkeren Kooperation mit Social Entrepreneurs sehen wir als Caritas ein großes Potenzial, um gemeinsam die Herausforderungen im Sozial- und Gesundheitsbereich zu schultern und soziale Innovationen zu verbreiten. Unsere Zusammenarbeit mit der Lindera GmbH mit ihrer innovativen Mobilitätsanalyse ist hierfür ein sehr gutes Beispiel.

    Sebastian Koppers, Geschäftsführer Caritas Münster