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    Meilenstein: KORIAN Deutschland führt die Lindera Mobilitätsanalyse bundesweit ein

    04. März 2020 von Alissa Dovgucic

    Die Pflegebranche steht vor immensen Herausforderungen: Allein in deutschen Einrichtungen fehlen derzeit 120.000 zusätzliche Pflegefachkräfte wie eine aktuelle Studie zeigt. Der Gesundheitssektor braucht innovative Lösungen, um die Arbeitsbelastung des Fachpersonals zu senken und eine moderne, hochwertige Pflege zu gewährleisten.

    Die KORIAN Gruppe, Europas führender Anbieter von Betreuungs- und Pflegedienstleistungen, hat das Potential der Digitalisierung sowohl für das Pflegepersonal als auch die Seniorinnen und Senioren erkannt: Das Unternehmen setzt ab sofort in seinen bundesweit 236 Einrichtungen auf die Lindera Mobilitätsanalyse. Die digitale Gesundheitslösung ermittelt mit Hilfe von künstlicher Intelligenz das Sturzrisiko von älteren und in ihrer Mobilität eingeschränkten Menschen, verbessert so die Qualität der Pflege und entlastet das Personal in den Einrichtungen. Mit einem Smartphone und der Lindera-App nehmen Pflegefachkräfte zunächst ein 30- bis 40-sekündiges Video vom Gang einer Person auf und beantworten gemeinsam mit ihr einen psychosozialen Fragebogen. Die künstliche Intelligenz in der Lindera Mobilitätsanalyse ermittelt dann das präzise Sturzrisiko der Person und liefert individuelle Handlungsempfehlungen gemäß Expertenstandard, um dieses zu senken. So reduziert sich die Zeit für die Gangbildanalyse auf durchschnittlich sieben Minuten – das Fachpersonal gewinnt so wertvolle Zeit, die es in die Seniorinnen und Senioren investieren kann.

    Haus Gartenstadt – Berlin Rudow (Copyright: Sandra Steh)

    Bereits im vergangenen Jahr hat die KORIAN Gruppe den digitalen Mobilitätstest von Lindera in der Einrichtung Haus Gartenstadt Berlin-Rudow eingeführt. Aufgrund des erfolgreichen Piloten wird die Lösung nun deutschlandweit ausgerollt: „Mit Lindera haben wir einen starken Partner an unserer Seite auf dem Weg in die digitalisierte Pflege“, sagt Sascha Saßen, Leiter für Qualität und Ethik bei KORIAN Deutschland. „Die Einführung des Lindera Mobilitätstests erhöht die Service-Qualität für unsere Bewohnerinnen und Bewohner. Gleichzeitig erleichtert die App den Alltag unseres Pflegepersonals, indem sie die Ergebnisse der Analysen automatisch in die EDV-Dokumentation überträgt“, erklärt Sascha Saßen.

    „Wir alle möchten selbstbestimmt und mobil leben – auch im Alter“, sagt Diana Heinrichs, Gründerin und CEO von Lindera. „Unsere Mobilitätsanalyse ist ein Beispiel dafür, wie einfach wir die Qualität in der Pflege mit App, Smartphone und künstlicher Intelligenz verbessern können. Durch die bundesweite Einführung in KORIAN-Einrichtungen können künftig noch mehr Seniorinnen und Senioren von unserer Technologie profitieren.“

    Weitere Informationen zur Lindera Mobilitätsanalyse finden Sie in diesem ZDF-Beitrag sowie in der Referenz Haus Gartenstadt Berlin-Rudow.

    Was Kunden sagen

    Gerade wenn Menschen älter werden, erhöht sich das Risiko für Stürze. Wir kooperieren in acht Bundesländern, um mit der Lindera SturzApp die komplexen Gangbewegungen zu analysieren und mit Hilfe Künstlicher Intelligenz das individuelle Sturzrisiko der Senior*innen zu ermitteln.

    Andrea Schneider, Leiterin der Pflegekasse bei der KKH

    Mit der Integration der Lindera Mobilitätsanalyse in unsere myneva.heimbas Pflegesoftware ermöglichen wir Pflegekräften, die Analyse einfach und schnell zu dokumentieren und damit ihren Arbeitsalltag zu optimieren.

    Dr. Hartmut Clausen, Geschäftsführer der myneva

    Künstliche Intelligenz im Pflegealltag: Indem wir die Lindera Mobilitätsanalyse in unser System integrieren, öffnen wir unsere Plattform für Innovationen und verankern gleichzeitig eine konkrete Prozessverbesserung in den Einrichtungen.

    Iris Christiansen, Geschäftsführerin DAN Produkte

    Digitalisierung in der Pflege bedeutet die dadurch veränderten analogen Strukturen zwingend mitzudenken, gerade in organisierter stationärer Pflege. Bei der Evaluation des Lindera-Mobilitätsmanagements in stationären Pflegeeinrichtungen gilt es daher den „dyadischen“ Nutzen für Pflegende und Gepflegte in den Blick zu nehmen. Unsere Erwartung ist hier, pflegerischen Nutzen nachhaltig nachweisen zu können.

    Prof. Dr. habil. Jürgen Zerth, Institutsleitung Forschungsinstitut IDC

    Die Partnerschaft mit Lindera ist für uns ein Meilenstein auf dem Weg, den Pflegebedürftigen eine moderne, digitale Versorgung zu bieten. Mit Lindera gewinnen wir einen echten Vorsprung durch Technik für die mit uns kooperierenden Einrichtungen, Pflegekräfte und natürlich die Senior*innen.

    Dirk Lauenstein, Vorstand der Audi BKK

    Die KNAPPSCHAFT und Lindera bieten mit der SturzApp eine Möglichkeit, Sturzprävention auf der Basis neuer Technologien und Erkenntnisse zu ermöglichen. Damit leisten wir einen wesentlichen Beitrag, um Mobilität und Lebensqualität unserer Versicherten zu erhalten oder zu verbessern.

    Bettina am Orde, Geschäftsführerin der KNAPPSCHAFT

    Wir sehen in Lindera einen innovativen Projektpartner mit dem wir einen gemeinsam Weg zur weiteren Digitalisierung für unsere Kunden gehen wollen.

    Dana Kadach, AOK Nordost – Die Gesundheitskasse, Pflege-Vertragsmanagement stationär

    Selbstbestimmung ist ein hohes Gut. Niemand ist gern abhängig. Und niemand möchte im Alter den eigenen Kindern zur Last fallen. Die Digitalisierung bietet uns die Chance, mit neuen Technologien und hoher Flexibilität unsere Selbstbestimmung länger zu erhalten. Die Perspektive muss sein, länger zu Hause leben zu können und sich dennoch sicher zu fühlen.

    Staatsministerin für Digitales, Dorothee Bär, MdB

    Mit Lindera haben wir einen starken Partner an unserer Seite auf dem Weg in die digitale Pflege. Die Einführung der Lindera Mobilitätsanalyse erhöht die Service-Qualität für unsere Bewohnerinnen und Bewohner und erleichtert den Alltag unseres Pflegepersonals.

    Sascha Saßen, Leiter für Qualität und Ethik bei KORIAN Deutschland

    Die Maßnahmenplanung muss von der Bedarfsanalyse des Bewohners abgeleitet sein – das kann mit digitaler Unterstützung geschehen. Sie muss vor allem individuell, qualitätsgesichert und gemäß Expertenstandard aktuell sein.

    Kerstin Steinke, Leiterin Geschäftsbereich Pflege MDK Sachsen-Anhalt e.V.

    Wir erhoffen uns von Lindera ein validiertes und technisch unterstütztes Assessmentverfahren, welches in der Praxis von Senioren, Angehörigen und Pflegekräften einfach angewendet werden kann. Durch eine wissenschaftliche Begleitung der App soll dies gelingen

    Dr. Anika Heimann-Steinert, Charité Universitätsmedizin Berlin

    In der stärkeren Kooperation mit Social Entrepreneurs sehen wir als Caritas ein großes Potenzial, um gemeinsam die Herausforderungen im Sozial- und Gesundheitsbereich zu schultern und soziale Innovationen zu verbreiten. Unsere Zusammenarbeit mit der Lindera GmbH mit ihrer innovativen Mobilitätsanalyse ist hierfür ein sehr gutes Beispiel.

    Sebastian Koppers, Geschäftsführer Caritas Münster